Alpenresort Schwarz – Als Familie ins 5-Sterne-Hotel nach Tirol

Als Familie halten wir uns meist eher an 4-Sterne-Hotels, bin vor allem ich doch häufig besorgt, dass unser Mädchen mit seinem Temperament die anderen Gäste und das Hotelpersonal aufmischt. Mit ihren 3 Jahren befindet sich unsere Tochter doch noch im Tobe- und Trotzalter. Aus unerfindlichen Gründen war ich immer der Meinung, dass ein kleines Kind in einem 5-Sterne-Hotel nichts verloren hat. Als ich allerdings im letzte Jahr den Inhaber des Alpenresort Schwarz Joseph Pirktl in einem sehr sympatischen Gespräch näher kennen lernen durfte, löste sich diese Sorge in Luft auf. Nicht nur, dass das familiengeführte Tiroler Hotel einen großen Schwerpunkt auf den Bereich Naturpädagogik legt. Auch die Tatsache, dass reine Familienbereiche eingerichtet wurden und ebenso Ruhebereiche für entspannungsbedürftige Gäste existieren, hat uns neugierig gemacht. Und das alles auf einem sehr gehobenen und dennoch persönlichen Niveau. 

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Alpenresort Schwarz als Familie: Die Begrüßung

Mit strahlendem Sonnenschein und knalleblauem Himmel begrüßte uns das Alpenresort Schwarz. Unser Töchterlein ging sofort mit Siebenmeilenstiefeln neugierig auf die Suche nach dem Eingang. Von außen hatten wir direkt einen tollen Blick auf den wunderschönen Wintergarten und zu recht vermutete sie dort hungrig nach der langen Autofahrt ein leckeres Mittagessen.

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Nach einem eher gutbürgerlichen Eindruck vor der Hoteltür empfing uns – sehr beeindruckend – eine warmherzige und liebevoll dekorierte Lobby. Kerzen, kuschelige Sofaecken, edles Landhausdekor, gastfreundliches Personal an der Rezeption, ein Drink als Willkommensgruß. Das große Engagement der Mitarbeiter, uns gleich ein heimatliches Gefühl zu geben, war an allen Ecken und Enden erlebbar. Und etwas, was uns von der ersten Minute auffiel: Allen beschäftigten Personen spürt man es ab, dass sie den Geist des Alpenresorts leben.

Alpenresort Schwarz als Familie: Die Familiensuite

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Als Familie achten wir bisher noch recht penibel darauf, dass wir in den Genuss zwei getrennter Schlafzimmer kommen. Oder dass zumindest eine Möglichkeit besteht, abends noch bei Licht zu zweit beieinander zu sitzen. Das ist für uns als Familie derzeit das, was für uns Lebensqualität ausmacht. Mama und Papa können abends auftanken und zur Ruhe kommen. Tagsüber haben wir dann Kraft für unser wirbeliges Kind und können alle zusammen die Familienzeit genießen. Vor allem die kuschelige Ecke am Fenster haben wir viel genutzt bei unseren Zimmeraufenhalten. Memory spielen, Kaffee trinken, Malen, Stickerbücher verzieren und einfach den Blick aufs grandiose Bergpanorama und den schönen Wellnessbereich des Alpenresorts genießen. Eine entspannte Zeit im Flow. Deshalb unser eindringlicher Tipp für Familien: Bucht ein Familienzimmer mit Erker, der Mehrwert ist den höheren Preis definitiv wert.

Alpenresort Schwarz als Familie: Der Wellnessbereich

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Wo sollen sich Kinder mehr austoben dürfen als im Spaßbad? Das geht nicht so richtig Hand in Hand mit Erwachsenen, die ganz entspannt im Wellnessbereich alle Viere von sich strecken möchten, in Ruhe im Whirlpool abspannen…Ich selbst mag es auch nicht, von Kinderlärm gestört zu werden, wenn ich zur Ruhe kommen möchte. Deshalb empfanden wir die Trennung in die neue Schwarz-Familien-Wasserwelt und den Erwachsenenbereich als eine großere Bereicherung für den Wellnessbereich. Im Kinderbereich wetteiferten wir Eltern um die schnellste Rutschfahrt so ausgelassen, dass unser Mädchen große Augen machte. Die Zeitmessung am Ende der rasanten Rutsche lud auch wirklich dazu ein. Trotz ihrer 3,5 Jahre genoss unsere Tochter den Kleinkindbereich fast mehr, die Rutsche war ihr dann doch noch nicht ganz geheuer. Ist der Ausblick vom Kleinkindbereich nicht fabelhaft? Ab 14 Uhr ist es sogar möglich, hier eine Lernsauna für Familien zu nutzen. Leider konnten wir sie nicht ausprobieren, sind aber sehr begeistert von dieser Möglichkeit, Kinder auf diese Art und Weise behutsam an das Thema „Sauna“ heranzuführen.

Und hier noch ein kleiner Blick auf einen Teil des wahnsinnig pompösen und tollen Erwachsenen-Wellnessbereiches. Die Sauna (in der ich natürlich nicht fotografiert habe) bietet viele Möglichkeiten von Heusauna bis Meditationsraum, Barfußpfad, Riechpfad bis hin zum Kaminzimmer. Wer nur ein verlängertes Wochenende hier verbringt, wird unmöglich alle Bereiche nutzen können – so umfangreich ist das Angebot.

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Alpenresort Schwarz als Familie: Die Kinderbetreuung

Ganz passend zur Adventszeit startete unser Mädchen direkt zu Beginn mit der Weihnachtsbäckerei in der Kinderbetreuung des Alpenresort Schwarz. Weihnachtsplätzchen im Prinzessin-Lillifee-Design, sag ich nur. Der „Hoppl Poppl Kinderclub“ für Kinder ab 3 Jahren bietet Betreuung in der Zeit zwischen 10 und 21 Uhr an. Abgesehen von vielerlei Beschäftigungsmöglichkeiten vom Tobe- und Kletterbereich bis hin zu kleineren Ausflügen ist es auch möglich, hier um 12 Uhr das Mittagessen und um 18 Uhr das Abendessen zu buchen. Auch Kleinkinder zwischen 1 und 3 Jahren sind im Alpenresort Schwarz gut aufgehoben. Montags bis Freitag zwischen 15 und 18 Uhr werden die Kleinsten betreut. Außerhalb dieser Zeiten ist das Alpenresort gern behilflich bei der Buchung eines Babysitters. Die Betreuerinnen genießen im Alpenresort Schwarz eine besondere Fortbildung mit dem Schwerpunkt „Ganzheitlichkeit“. Denn diese Philosophie steht über allem im Hotel, also auch über der Kinderbetreuung. Vom ersten Moment haben sowohl wir als auch unsere Tochter Vertrauen zu den Betreuerinnen gefasst, danke für die wirklich schöne Zeit, die unser Mädchen haben durfte.

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Wie bereits im letzten Artikel zur Naturpädagogik erwähnt, legt das Alpenresort Schwarz viel Wert auf den Bezug zur Natur. Und so verfügt das Hotel über einen wunderschönen kleinen Tierpark. Siehe: „Naturpädagogik im Alpenresort Schwarz: Winterschlaf für Igel Pauli und ein Bastel-Quicktipp mit Naturmaterialien“.

Das Alpenresort Schwarz als Familie: Kulinarische Genüsse

Natürlich. Wer seinen Aufenthalt in einem 5-Sterne-Hotel plant, der hegt ganz besondere Vorfreude auf das Essen und Trinken. Und dank der Kinderbetreuung zur Abendzeit konnten wir Eltern dies ausführlich auskosten. Liebevoll arrangierte Speisen, hochwertige Zutaten, ein hoher Bioanteil und immer die Möglichkeit, eine vegetarische Variante zu wählen. Und der Geschmack! Allein 3 Tage hätte ich mich durch das fabelhafte Käsebuffett futtern können. Meine persönliche Sorge ist vor Hotelaufenthalten stets, dass das Essen zuviel, zu mächtig, zu fetthaltig ist. Aber nach dem Genuss der sogenannten „Verwöhnpension“ im Alpenresort Schwarz wurde ich hier eines Besseren belehrt: Gesund, frisch, perfekte Portionsgrößen und immer leicht. Zum Frühstück empfahl mir eine sehr nette Mitarbeiterin ein warmes TCM-Müsli mit grünem Smoothie. Das überzeugte mich restlos. Danke auch für die regionalen Genüsse wie Kren. Einfach fabelhaft. Und auch hier bewies das Personal Fingerspitzengefühl: Während des Galadiners am Samstagabend spielte unser Mädchen in der Kinderbetreuung und bekam Sehnsucht nach uns. Die Betreuerin begleitete es bis an unseren Tisch, so dass wir den kulinarischen Genuss nicht unterbrechen mussten. Das nennen wir Gastfreundschaft.

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Mit diesem Bild von meinem derzeitigem Lieblingsdrink Gin-Tonic („Darf ich Ihnen Holundertonic empfehlen?“ – Danke an die herzliche Mitarbeiterin im Hintergrund für diesen Tipp) möchte ich den Artikel beschließen. Nicht ohne ausdrücklich eine Empfehlung für das Alpenresort Schwarz als Familienurlaubsziel auszusprechen.

Wir danken dem Alpenresort Schwarz für die freundliche Einladung.

3 Kommentare zu “Alpenresort Schwarz – Als Familie ins 5-Sterne-Hotel nach Tirol

  1. Hallo,
    das sieht wirklich schön aus. Habe mir das Hotel auch auf der hoteleigenen Homepage angeschaut. Die Preise sind aber schon ordentlich. Es ist ein 5-Sterne-Haus, wir geben auch viel Geld für Hotels der besseren Kategorie aus, aber man muss da schon schlucken.

    Vg, Katrin

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