Baden-Württemberg: Urlaubsland vor der Haustür!

Ich bin bekennende „Neigschmeckte“ – Schwäbisch für „nicht von hier, aber hier jetzt zuhause“. Und mir war von Anfang an bewusst, in welcher wunderbaren Gegend ich leben darf! Ich werde die Weinberge in direkter Stuttgarter Umgebung nie als selbstverständlich sehen. Sie sind für mich immer ein Zeichen für: „hier ist Urlaubsgegend“! Die hügelige Landschaft, Spätzle, Maultaschen, die weiche Sprache, der hohe Lebensstandard, toller Wein…ich wohne im Urlaub 🙂 Aber ein bißchen Spießig erschien mir Reisen im eigenen Bundesland dann doch. Warum ich meine Meinung geändert habe?

Jede Lebensphase hat Ihren besonderen Reisecharakter

Als Kind war Urlaub gleichbedeutend mit: Alles was rund um die Alpen oder entlang der ostfriesischen Küste liegt. Als Jugendliche hat mich das Fernweh nach „ganz weit weg“ gepackt. Inklusive Halbjahresreise nachdem Studium durch die klassischen Ziele Australien, Neuseeland, Südostasien. Ich wollte nach Kanada, Israel, Südamerika und je fremder die Kultur, umso aufregender. Jede Lebensphase hat ihre Art zu reisen und ihre Reiseziele. Und seit einigen Jahren möchte ich noch tiefer eintauchen in unser wunderschönes Deutschland.

Baden-Württemberg als Reiseziel

Egal, welche Menschen ich in fremden Ländern auch getroffen habe. Immer hieß es: Wow, Europa! Wow, Deutschland! So tolle Burgen, soviel grün, da möchte ich auch einmal hin. Und da erst wurde mir bewusst: Mensch, was missachte ich da eigentlich? Allein, welche faszinierenden Ziele Stuttgart selbst bietet. Etwas davon habe ich Euch im Artikel „Urlaub in der eigenen Stadt: Stuttgarts grüne Seite“ ja schon erzählt. Bei einem gemeinsamen Treffen der Reiseblogger aus der Stuttgarter Region haben wir dankenswerter Weise jeder eine StuttCard überreicht bekommen. Wer weiß, vielleicht spielen wir Tourist in der eigenen Stadt und nehmen an einer Stadtführung – gibts auch für Familien – teil? Oder wir haben (hoffentlich) Spaß in der Ravensburger Kinderwelt in Kornwestheim? Fahren eine Runde mit dem Schiff „Neckar-Käpt’n“? Oder gehen Dinosaurier gucken im Museum am Löwentor? Definitiv muss ich Stuttgart noch besser kennen lernen. Wir haben bei unserem Treffen festgestellt, dass da noch viele Wissenslücken klaffen. Jay wusste beispielsweise gar nicht, dass es hier eine Standseilbahn gibt. Und ich schäme mich, es zuzugeben: Ich habe noch nie einen Abend in einem richtig klassichen schwäbischen „Besen“ verbracht.

StuttCard 2014: Die Fakten

Die Stuttcard 2014 kann man ab 23€ für 24 Stunden buchen. Die Fahrten im gesamten Netz des öffentlichen Nahverkehrs sind damit gratis sowie viele Eintritte in Museen, Schlösser, Sonstige Veranstaltungen entweder gratis oder ermäßigt. In vielen Restaurants gibt es kleine „Goodies“ wie Freigetränke oder Desserts.

Wir freuen uns darauf, unsere Stadt noch näher kennen zu lernen und nehmen Euch sicher per Instagram oder im Blog mit auf die Reise.

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