Glück auf Reisen – Von Freiheit, magischen Momenten und Gänsehauterinnerungen

Heute ist nicht mein Tag. Ich bin viel zu früh aufgewacht und stelle fest, dass mein Tag trotzdem zuwenig Stunden hat. Mit dem Reisemäuschen spielen, zum Sport gehen, mit einer Freundin treffen, Blogartikel schreiben, Haushalt, mein „Bürojob“, Reisen planen, Mails bearbeiten…Einzeln erfüllt mich das. Aber insgesamt bleibt mir einfach manchmal die Luft weg. Und dann lese ich Reiseglück! Und habe für einen Moment Pause im Kopf…   

Glück auf Reisen, was ist das und gibt es das? In einer großen Blogparade habe ich die virtuelle Welt aufgerufen, Ihre Gedanken mitzuteilen. Ganze 37 Beiträge sind dabei zusammen gekommen. Der Wahnsinn! In Teil 1 der Zusammenfassung habe ich dargestellt, wie Familien Glück auf Reisen sehen und auch einen 2. Teil habe ich Euch bereits vorgestellt. Heute geht es endlich weiter!

Iris, die Reisefeder, beschreibt wunderbar poetisch ihr Nomadinnenherz. Denn wie Bruce Chatwin, der ihr spontan dazu in den Sinn kommt, hegt auch sie die Vermutung, dass wir Menschen eigentlich nicht als sesshafte Wesen geschaffen sind und das Unterwegs sein an sich schon ein Hort des Glücks ist.

Für Nina, die Bettentdeckerin, ist klar: Natürlich ist das Finden einer Unterkunft für sie ein Teil des Reiseglücks. Aber nicht nur das. Sie beschreibt einerseits den Aspekt der Freiheit, der für sie in der Weiter der Natur und in der zur Verfügung stehenden Zeit steckt. Besonders gut hineinversetzen konnte ich mich in sie in der Aussage, dass besonders dann Glück unterwegs auftritt, wenn man sich mit allen Sinnen auf den Moment einlassen und ihn genießen kann. Wie recht Du hast, liebe Nina! Lass uns das im Alltag nicht vergessen, ja?

Nina schafft es tatsächlich, noch einen zweiten Blog zu betreiben. Im Beitrag bei Mainzer Wohnzimmer ergänzt sie die Gedanken „Freiheit“ und „Der Moment“ noch um Arten des Reisens. Glück heißt hier: Roadtrip und Zelten. Das hört sich ganz nach meinem Geschmack an.

Udo vom Jo Igele Reiseblog startet seinen Beitrag ganz grundsätzlich mit der Glücksforschung und stellt dann fest, dass seine Zutaten zum Reiseglück ganz klar folgende sind: Vorfreude, Aktivität, gemeinsames Erleben mit seiner Frau Sonja, Abwechslung, Erinnerung. Glück fängt also für ihn schon vor der Reise an und geht weit über die Reise an sich hinaus. Ein wahrer Glückskenner!

Die Erinnerung an einen Moment, 30 Jahre zurückliegend. Der Moment, der die Reiselust anfachte. Lies diesen Artikel von Madlen auf ihrem Reiseblog „puriy unterwegs“ und Du wirst ebenso Gänsehaut bekommen wie ich.

Gabriele von Soiblossom nimmt Euch gleich mit zu 10 ihrer glücklichsten Reiseerinnerungen. Von ihrer ersten Interrailreise bis hin zu einer nächtlichen Busfahrt über burmesische Schlaglochstraßen. Eine Mischung aus 3,4 und 7 erscheint mir als unendliches Reiseglück, liebe Gabriele.

Eva beschreibt auf Hidden Gem einen gänzlich misslungenen Tag, der aufgrund eines kleinen Reiseauslösers eine wunderbare Wendung nimmt. Man kann sowohl ihre Frustration als auch ihr unermessliches Glück fast persönlich nachfühlen.

Die liebe Mandy von Moovin’n’Groovin warnt davor, auf Reisen zu gehen, um dort sein Glück zu suchen. Denn das Unterwegssein führt ihrer (und meiner) Meinung nach nicht zu einem dauerhaften Glückszustand. Wer einmal eine längere Reise unternommen hat, kann das vermutlich genauso unterschreiben. Trotzdem empfindet sie Glück auf Reisen und kann das sehr konkret an 2 Dingen festmachen: Freiheit, mit der sie vor allem das Unterwegs-Sein an sich meint. Und einzelne Magische Momente.

Danke, liebe Bloggerkollegen, dass Ihr uns an Eurem Reiseglück teilhaben lasst!

4 Kommentare zu “Glück auf Reisen – Von Freiheit, magischen Momenten und Gänsehauterinnerungen

    1. Hallo Jaellekatz, dankeschön. Der vierte und letzte Teil ist bereits im Kasten und ich veröffentliche ihn am Sonntag! Du bist natürlich dabei! Grüße aus Stuttgart, Christina

  1. Vielen Dank für Deinen Artikel!
    Die Frage nach dem Ursprung von Glücksgefühlen auf Reisen ist ganz bestimmt nicht in zwei oder drei Sätzen zu beantworten. Aber jeder Satz kann uns helfen der Antwort näher zu kommen. Und jeder Satz sollte dazu beitragen, dass wir über die Frage weiter nachdenken – auch wenn wir auf Reisen sind.

    1. Hallo Alexander, freut mich, dass Dir der Artikel gefällt. Mir ist bei der Zusammenfassung der 37 Beiträge zu meiner Blogparade aufgefallen, dass bestimmte Begriffe immer wieder fallen in Bezug auf das Reiseglück. Freiheit, Zeit, die kleinen Dinge sehen, das Unterwegssein an sich. Aber auch der Kontakt zu Menschen, der scheinbar leichter fällt, wenn wir nicht gefangen im Alltag sind. Immer wieder tauchte auch auf, dass wir auf Reisen nicht glücklich sein können, wenn wir es in unserem Zuhause nicht sind. Ich denke, wenn man alle Artikel liest, bekommt man ein Gefühl dafür, was die Essenz des Ganzen sein könnte. Ein wunderbares Gefühl, Einblick in die Gedankenwelt von glücklich Reisenden werfen zu dürfen, finde ich.

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