Hannover: Liebe auf den zweiten Blick

*Werbung* Es ist sage und schreibe 4 Jahre her, da veröffentlichte ich den Artikel „Warum Hannover gar nicht so übel ist“. Zugegeben: Ohne „Oma Hannover“ wäre die niedersächsische Landeshauptstadt vermutlich nie auf unserem Reiseplan aufgetaucht. Nun aber liebe ich es, bei jedem Besuch Hannover ein bisschen mehr Vertrauen zu schenken. Stück für Stück erforschen wir die Großstadt. Die Randgebiete. Parks. Gärten. Museen. Feste. Cafés. S-Bahn-Strecken. Und so wird die Stadt auch immer mehr zu meiner Stadt. Ein schönes Gefühl. Ich nehme Euch heute mit ein paar Bildern zu unserem letzten Besuch bei „Oma Hannover“.

Hannover: Liebe auf den zweiten Blick

Der Mittellandkanal

Meine Mutter lebt recht nah am Mittellandkanal. Und so liegt es nah, sich direkt nach der mehrstündigen Autofahrt am Mittellandkanal durchpusten zu lassen. Gemeinsam mit fahrbaren Untersätzen (Roller und Kinderwagen) geht es auf Entdeckungstour. Vor allem die Kähne sind spannend. Auf manchen parken sogar Autos. Es wäre der Traum meiner Mutter, einmal eine Reise mit solch einem Schiff zu unternehmen. Spazieren gehen. Wie langweilig? Wenn unsere Große mit dem Roller herumflitzt, ist sie voll in ihrem Element. Von wegen Langeweile. Ganz neu darf sie den Roller A125 von Razor testen. Zwei entscheidende Vorteile sind uns schon aufgefallen. 1. Die Rückbremse aus Metall. Beim alten Roller schaffte sie es tatsächlich, ein Loch ins Plastik (und auch die Sandale!) zu bremsen. 2. Das kleine „Packvolumen“. Der Kofferraum meines Mini-Autos ist mit kleinem Kinderwagen schon vollständig ausgefüllt. Aber dieser Roller passt noch in die hinterste Ecke. Super! Und zudem darf auch ich diesen Roller noch fahren, denn er hält bis zum 65 kg aus. Da der Griff höhenverstellbar ist, muss ich mich dabei auch nicht runterbeugen.

Hannover: Liebe auf den zweiten Blick

Franzbrötchen-Genuss

Ich bin nicht in Hannover aufgewachsen, sondern im etwas nördlich liegenden Lüneburg. Dennoch fühlt es sich immer wie ein Stück Heimat an, wenn ich in Hannover in ein Franzbrötchen beiße. Zimtig, lecker, süß. Es kann nicht jeder diese Liebe nachempfinden. Aber wenn jemand Franzbrötchen mag, ist es doch oft die ganz große Hingabe. Jedes Mal nehme ich mir einen Vorrat zum Einfrieren mit. Und auch eine liebe schwäbische Freundin bekommt jedes Mal diese Leckerei als Mitbringsel von mir.

Hannover: Liebe auf den zweiten Blick

Kröpke Open: Kultur des Wandels

Hannover Liebe auf den zweiten Blick

Eigentlich waren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kreuz und quer durch Hannover unterwegs und auf dem Weg zum Maschsee-Fest. Da stolperten wir über die kulturelle Veranstaltung „Kröpke Open“. Hierbei wird die Uhr am Kröpke geöffnet und beispielsweise durch Poetry Slam bespielt. Rundherum lagen Teppiche in der Einkaufszone. Sogar ein Bett mit dazugehörigem Schild „Schlafzimmer“ fand sich. Sehr bunt, vielfältig und fröhlich. Oma und Enkeling stiegen sofort in die Uhr und ließen sich von mir fotografieren. Noch einige Zeit saßen wir auf diesen „Pippi-Langstrumpf-Stühlen“ und sahen dem Treiben zu. Mach die Stadt zu seinem Zuhause. So fühlte es sich an. Wunderbar.

Wie ist Euer Verhältnis zu Hannover? Seid Ihr vielleicht sogar waschechte Hannoveraner wie meine Mutter? Was liebt Ihr an Eurer Stadt?

Gebt uns doch Tipps, damit wir noch mehr entdecken können. Und vielleicht taucht Euer Tipp ja sogar im nächsten Artikel auf?

Ein Kommentar zu “Hannover: Liebe auf den zweiten Blick

  1. Ich habe lange in Hannover gelebt. Franzbrötchen habe ich erst kennen gelernt, als ich nach Hamburg zog. Auch meine Schwester hat schon öfters erwähnt, wie sie sich auf die Franzbrötchen in Hamburg freut. Sie lebt seit 30 Jahren in Hannover.
    Also: Franzbrötchen sind eine Hamburgre Spezialität. Wenn du die in Hannover bekommst, wo denn da?
    Beste Grüße aus Hamburg
    Ulrike

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