Von Apfelkuchen und dem Verkommen dieses Blogs

Warm zieht zimtiger Apfelkuchengeruch durch unsere Küche, den Flur bis hin zu mir an den Wohnzimmertisch. Ich bin heute morgen früh aufgestanden und brauchte etwas, das mir gut tut. Ich habe die kleinen Äpfelchen geschnitten, die wir aus unserem Urlaub in Brandenburg mit auf den Weg ins Schwäbische genommen haben. Den Teig mit den Händen geknetet. Mit dem Reisemäuschen „Backe, backe Kuchen“ vor der Backofentür gesungen, als der Kuchen fertig war. Mir ein Stück für heute nachmittag zur Seite gelegt. Und eine kleine Botschaft für meine tolle Schwarzwaldfamilie dazu geschrieben. Für die ist der Kuchen bestimmt, denn ich hab sie sehr gern. Das sagt man sich meist nicht so direkt, aber so ist es.

Nachhaltiges Reisen für die Seele

Urlaubserinnerungen am Leben erhalten. Das ist es eigentlich, was ich hiermit versuche. Irgendwie eine Möglichkeit finden, das Reisegefühl zu erhalten. Das kann man beispielsweise über Souvenirs. Oder Geräusche. Oder auch Gerüche. Und ich konserviere Brandenburg, das Dahme-Seenland und die Uckermark heute eben in einem Apfelkuchen.

Der Blog verkommt zu einer Werbeplattform

Aus noch einem anderen Grund brauche ich heute etwas Gutes für mich. Ich habe vor einigen Tagen einen Kommentar unter dem letzten der vier Sommergewinnspiele erhalten, der mich nachdenklich gestimmt hat. Ich habe ihn (als allerersten Kommentar überhaupt) nicht veröffentlicht, da ich an dieser Stelle die Diskussion erstens als verwirrend für das Gewinnspiel empfand. Zweitens ist die Aussage zu wichtig für mich, als dass ich nur so auf den Kommentar antworte. Ich möchte Alexander (so heißt der Leser) aber hier zitieren: „Schade, dass dieser einst sehr wertvolle Nischen-Blog immer mehr zu einer Werbeplattform (“Gewinnspiele”) verkommt und dadurch seinen ursprünglichen Charakter verliert…“ Erstens: Danke für Deine Meinung, Alexander. Zweitens: Hätte mir gut getan, wenn Du mir früher geschrieben hättest, dass Du meinen Blog wertvoll findest. Oder habe ich das übersehen? Drittens: Es stimmt mich sehr nachdenklich, was Du schreibst.

Mein Blogbaby braucht neben Herzblut auch Zeit! 

Warum es mich nachdenklich stimmt? Ich könnte ja auch einfach sagen: Quatsch mit Soße. Mein Blog, meine Regeln. Meine Sache, was ich hier mache. Aber so bin ich nicht. Diese Internetseite ist mein „Blogbaby“, ich investiere rund 20 Stunden die Woche ins Schreiben, Fotografieren, Verwalten, Layouten, in soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+, Instagram und Pinterest. Und wenn meine Mühe (und mein Spaß!) dann falsch ankommt, kann ich das nicht so stehen lassen.

Gewinnspiele im August

Ja, ich habe den August ganz laut und deutlich als „Sommergewinnspielmonat“ ausgerufen, in dem insgesamt 4 Gewinnspiele stattfinden, die alle etwas mit dem Reisen als Familie zu tun haben sollen. Ihr konntet ein Autoutensilo, einen Kinderrucksack, ein Lunchboxset und jetzt ein Spieleset für unterwegs gewinnen. Ich finde alle Gewinne selbst toll und habe deshalb auch kein Problem damit, darüber zu schreiben. Wirkt das schon wie „verkommen“? Echt?

Die Frage: Mehr arbeiten oder mit dem Blog den Ausfall teilweise finanziell auffangen?

Diese Frage muss nicht nur ich mich stellen. Auch viele andere Blogger, die gleichzeitig Mütter mit Erwerbsarbeit sind. Ich kann nämlich nicht die Abende für die Reisemeisterei opfern. Mein Abend beginnt um halb 10, wenn mein Kind schläft und der nächste Tag startet um 6. Dazwischen könnte ich bloggen. Hm.

Im Januar habe ich mich dazu entschlossen, meinen Teilzeitjob nicht aufzustocken und meine Zeit weiterhin meiner Reisemeisterei zu widmen. Ich liebe diese Seite zu sehr. Dadurch musste ich eine Entscheidung treffen. Und zwar die, das diese Seite den dadurch entstehenden finanziellen Ausfall zumindest etwas auffangen muss. Auch der Reisemeisterei-Frühstückstisch deckt sich nicht von allein. Die Gewinnspiele haben natürlich einen Mehrwert für uns. Ebenso wie Artikel, in denen ich ein Unternehmen verlinke. Ein gutes Beispiel dafür ist der Artikel „Kinder auf Reisen – warum eigentlich?“. Es sind meine ganz persönlichen Gedanken ohne eine Werbebotschaft, aber eben mit einer Verlinkung. Am Ende des Artikels benenne ich, wenn ich dabei unterstützt wurde. Täglich werde ich angeschrieben von Unternehmen, die sich von mir einen Werbeartikel auf der Reisemeisterei wünschen. Jedes Mal melde ich zurück, dass dadurch der Charakter des Blogs verloren geht und ich mich unglaubwürdig meinen Lesern gegenüber mache. Ebenso schrecke ich (noch?) vor Werbebannern zurück, die mir auch ständig angeboten werden. Im Oktober 2013 – ich stand kurz vor dem Ende der Elternzeit – schrieb ich den Artikel „Bloggen ist nicht alles!“. Inzwischen ist Bloggen für mich sehr viel mehr geworden.

Wie geht es weiter mit der Reisemeisterei?

Ich werde weiter Gewinnspiele durchführen, Rezensionen schreiben und auch Reiseangebote annehmen. Aber immer werde ich die Themen „Reisen als Familie – Nachhaltigkeit – Aktivitäten in der Natur“ abdecken. Das ist meine Leitlinie. Ich werde mich aber, den Schuh zieh ich mir gern an, hinterfragen, in welchem Ausmaß ich Euch Werbelinks zumute. Solltet Ihr meinen Blog dann nicht mehr lesen wollen, tut es mir von Herzen leid, aber es gibt derzeit für mich keinen anderen Weg.

Ergänzung: Auf Twitter hat mich @mamaOTR (tolle Artikel, lesen!) darauf aufmerksam gemacht, dass derzeit eine Blogparade mit dem Titel „Ist es verwerflich, seinen Blog zu kommerzialisieren?“ bei www.top-elternblogs.de veranstaltet wird. Der Artikel betrifft genau dieses Thema, deshalb füge ich ihn gern dort hinzu.

36 Kommentare zu “Von Apfelkuchen und dem Verkommen dieses Blogs

  1. Hallo,
    ich habe gerade den Beitrag gelesen, und das stimmt mich nachdenklich. Denn was ist daran so schlimm, wenn ich mit meinem Blog auch etwas verdienen möchte?

    Wenn wir mit unserer privaten Showtanzgruppe auftreten, bekommen wir auch Geld – obwohl Tanzen mein Hobby und kein Beruf ist. Wenn jemand in seiner Freizeit gerne singt, erhält er auch eine Gage für einen Auftritt, auch wenn er kein Berufsmusiker ist.

    Warum sollte also jemand für das Bloggen kein Geld bekommen? Und warum sollte man ein schlechtes Gewissen haben, wenn man mit seinem Blog Geld verdient. Das ist doch toll – denn so hat man mehr Zeit, um sich um die Inhalte zu kümmern. Das steigert ja auch die Qualität.

    Allerdings schadet es nie, regelmäßig darüber auch nachzudenken, ob die Werbung den Inhalt zu sehr verbiegt oder womöglich sogar in den Hintergrund stellt. Aber das tust du ja sehr ausführlich 🙂

    Und es wäre doch wunderbar, wenn man irgendwann von seinem Hobby leben kann – ich finde, es gibt nichts Besseres, als wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann! Und das geht eben nur, wenn man auch etwas verdient.

    Ciao,

    Mirjam

    1. Liebe Miriam,
      vielen Dank für Deine ausführliche und durchdachte Antwort auf meinen Artikel. Ja, das ist eine schöne Vorstellung: Das Hobby zum Beruf machen und seinen Lebensunterhalt mit etwas verdienen, bei dem das Herz höher schlägt. Manche sehen das hier nur leider vermutlich nicht als Arbeit oder schätzen meine Arbeitszeit als nicht wertvoll genug ein, als dass ich damit Geld verdienen darf. Wer weiß es schon? Ich habe beispielsweise 1,5 Stunden an dem gerade veröffentlichten Artikel http://www.reisemeisterei.de/entschaedigung-bei-flugverspaetung-auch-fuer-babys/ gesessen. Dafür habe ich nicht eine müde Mark bekommen, gehe aber davon aus, dass er sehr hilfreich für diejenigen sein kann, die genau in dieser Situation stecken. Ich sehe es als nur rechtmäßig an, dass ich dafür an anderer Stelle auch etwas verdienen will.
      Ich habe eben einen Blick auf Deine Seite „Kochen nach Optik“ geworfen. Sehr schöne Aufmachung, übrigens. Ich hoffe, auch Du verdienst etwas damit…hast auch Du verdient.
      Herzliche Grüße,
      Christina

  2. Ich finde es schön, dass du dich in dem was du tust immer wieder hinterfragst, auch durch diesen Kommentar. Doch zeigen schon die Kommentare vor mir, du hast ein gutes Mittelmaß gefunden mit dem Bloggen deinen Spaß am Schreiben, Fotografieren, dem Reisen, der Natur zu vereinbaren und schafffst es damit auch einen Teil deines Lebensunterhalts damit zu finanzieren, was meiner Meinung nach völlig legitim ist. Sonst würden wir ja diesen Blog nicht lesen können ;( Mach weiter so!!!

    1. Liebe Sandra, danke für Deine nette Rückmeldung. Mir sind die Kommentare sehr wichtig. Sonst schreibe ich ja im luftleeren Raum und weiß gar nicht, ob ich noch in der richtigen Spur bin. Abgesehen davon habe ich auch schon wahnsinnig viel von meinen Lesern lernen können. Auch und grade durch die hinterfragenden Kommentare. Auch wenn die natürlich mal unbequem sein können. Aber sonst könnte ich ja im stillen Kämmerlein in mein Tagebuch schreiben, oder? Freut mich persönlich sehr, dass Du den Artikel gelesen hast. Ehrlich! Chris

  3. Stimmt, ohne Alexander hättest du dir vielleicht gar nicht den Kopf darüber zerbrochen und dieser tolle Post wäre nicht entstanden!
    Es ist ein zweischneidiges Schwert mit der Monetarisierung von Blogs. Ich kann sowohl die Kritiker als auch die Blogger verstehen. Solange Werbung eindeutig gekennzeichnet ist, habe ich kein Problem damit. Wird sie jedoch als ganz normaler Artikel getarnt, fühle ich mich als Leserin hinters Licht geführt. Andererseits: Welche Alternativen haben Blogger denn, um mit Hilfe ihrer Blogs Geld zu verdienen?
    Danke für die Teilnahme an meiner Blog-Parade!
    LG Anne!!!

    1. Hallo Anne, habe gern teilgenommen. Und diesen Eindruck – das Hinter das Licht führen – möchte ich eben keinesfalls erwecken. Ich möchte, dass meine Leser mich als authentisch wahrnehmen und merken, dass ich mein Schreiben ernst meine. Nun ja, es gibt schon viele Möglichkeiten: E-books, in irgendeiner Weise finanzierte Artikel, Gewinnspiele, Banner, Social-Media-Beratung, Verkauf der Fotos, Schreiben für Unternehmensblogs aus der Branche…aber eins nach dem anderen eben. Und man startet nicht gleich mit einem E-Book 😉 Viele Grüße, Christina

  4. Negative Kommentare machen nachdenklich. Das ist auch gut so. Immerhin hat er sich die Zeit genommen, dir diese Zeilen zu hinterlassen. Er hätte auch einfach ‚gehen‘ können. Ich denke, man muss auswählen, welche Gewinnspiele und Advertorials man annimmt und was dabei rumkommt. Vielleicht ist weniger mal mehr. Gelingt mir aber im August selbst nicht so gut. 😉 Und leicht entscheiden ist das auch nicht. Ganz liebe Grüße, Heike

    1. Hallo Heike, Eben. So bewerte ich das auch im Nachhinein. Es schärft das Profil, bringt einen eventuell wieder auf Spur. Ich denke, leicht machen wir uns die Entscheidungen alle nicht. Gut aber zu wissen, wie diese Entscheidungen beim Leser ankommen. Herzliche Grüße zurück, Christina

  5. Ich kann mich nur meinen Vorschreiberinnen und Vorschreibern anschließen. Mach Deinen tollen Blog so weiter, wie es für Dich stimmig ist und für Dich passt. So bleibst Du authentisch und das mögen und schätzen Deine Leser. Und webspace und Co. bezahlen sich auch nicht von selbst. Ich finde es völlig ok, wenn Du damit auch was verdienst.

    Liebe Grüße,
    Ivana

    1. Liebe Ivana, danke für Deinen Kommentar und Dein nettes Kompliment. Ja, ich habe durch die Diskussion um das Thema wieder festgestellt, dass ich genau so weitermachen möchte. Mein Blog ist mein Baby und ich möchte es auf gar keinen Fall verlieren. Ich werde vorerst weiterhin meinen „richtigen “ Job nicht aufstocken und mein Herzblut hier hinein stecken. Herzliche Grüße, Christina

  6. Liebe Christina,
    wir hatten dazu ja sogar von Angesicht von Angesicht ein Gespräch…ich bin der Meinung, jeder sollte das machen dürfen, was er möchte. So lange er zu dem steht, was er tut, ist doch alles gut.

    Nichts für ungut, nur weil mal einer so kommentiert, solltest du dich von so was nicht verunsichern lassen. Im schlimmsten Fall hast du einen Leser verloren, dafür gewinnst du aber halt an anderer Stelle zwei Neue.

    Reisen kosten Zeit, auch wenn viele immer nur denken: Mensch, ihr macht schon wieder kostenlosen Urlaub. Wenn ich mich an unsere Filmgeschichten erinnere, die ich während unserer „Urlaube“ gemacht habe, die Zeit, die hinterher für Schnitt und Musiksuche draufgehen, die Fotobearbeitung, die Texterei…und dann noch die große Angst: Hoffentlich guckt das überhaupt wer! … dann könnte ich mal wieder richtigen Urlaub gebrauchen 😉

    Und wie Nadine schon sagt: Du kannst es eh nie allen recht machen. Wichtig ist: Es muss dir gefallen! Dann ist es gut!

    1. Liebe Dani, ja, Du hast absolut recht. Man muss einfach zu dem stehen, was man tut. Hat auch gut getan, dass einfach nochmal öffentlich zu reflektieren und wieder klar in der Linie zu werden. Und da Du schreibst, dass man vielleicht einen Leser verliert und dafür andere gewinnt: Genau das ist eingetreten. Und noch besser: Ich habe außerhalb der „digitalen Welt“ ebenfalls ungefragt tolles Feedback bekommen und erfahren, wer von meinen Freunden und Bekannten da eigentlich noch so meinen Blog als stille Leser interessiert verfolgt. Da hatte ich richtig Pippi in den Augen… Apropos: Ich habe das Türkei-Video natürlich gesehen. Und habe den größten Respekt vor Eurer Arbeit. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie aufwendig das war. Aber gelohnt hat es sich! Danke für Deine Unterstützung! Christina

  7. Liebe Christina, Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe mich auch dieses Jahr dagegen entschieden meinen Teilzeitjob aufzustocken, um mich meinem Blog weiterhin widmen zu können. Man kann nicht Mutter, Partnerin, Hausfrau, Angestellte und Bloggerin gleichzeitig sein, ohne sich selbst irgendwann aus den Augen zu verlieren. Andere Bloggen hauptberuflich. Wir bloggen in Teilzeit und wenn wir ein bisschen Geld dazu verdienen, um unsere Blogs überhaupt weiterführen zu können, finde ich daran absolut nichts verwerflich oder schlimm. Lass Dich also nicht von einer Aussage runterziehen. Man kann es nie allen Recht machen. Und keiner steckt in Deinen Schuhen. GlG, Nadine

    1. Liebe Nadine, wenn ich Deine Aufzählung unserer Rollen (Mutter, Partnerin…) so sehe, wird mir ganz schwindelig. Ja, so ist es doch: Wir versuchen an allen Stellen unseres Lebens das Beste zu geben. Auch in der Ausrichtung und den Inhalten unserer Blogs. Und seine Mühen minimal refinanziert bekommen zu wollen, ist einfach gesund. Ich finde es richtig toll, dass auch Du diese Entscheidung getroffen hast. Und zu Recht! Du hast ebenfalls ein sehr wertvolles „Blogbaby“! Mach weiter so, ok? Liebe Grüße, Christina

  8. Hey Christina,

    sehr mutig und interessant, dass du auch so offenherzig über dieses Thema berichtest. Trotz der negativen Kritik kannst du aber sicherlich auch etwas positives daraus ziehen; dass dein Blog hier geschätzt wird. Nichts destotrotz sollte dich so etwas nicht herunterziehen. Mach einfach so weiter wie bisher, mir (und da scheine ich ja nicht der einzige zu sein) gefällt es weiterhin! 🙂
    Also bloß nich aufhören zu bloggen! 🙂

    Liebe Grüße
    Henrik

    1. Hey Henrik, das ist das Verrückte an der Situation: Es hat meine Ausrichtung und Einstellung geschärft. Wahrscheinlich hätte ich ohne den negativen Kommentar nie so ein tolles Feedback bekommen. Das hat mich echt getragen. Herzlichen Dank Dir und Grüße nach Norden, Christina

  9. Also ich lese hier immer gerne Deine Beiträge. Und auch die Artikel mit einem Sponsorlink oder einem Gewinnspiel kommen authentisch rüber und vermitteln Deine Freude am Schreiben. Lass Dich nicht von Deinem Weg abbringen!

    LG Thomas

    1. Hallo Thomas, danke für das nette Kompliment! Solche Sätze sind der Motor, der mir die Energie und die Lust zum Schreiben gibt. Und sicherlich nicht die Sponsoren. Manchmal würde ich so einen Leser mal gern hinter die Kulissen blicken lassen, welche Angebote ich alle NICHT annehme, dann würde die Relation vielleicht etwas klarer werden. Schlaf gut, Christina

  10. Hey, Du wirst Dich doch nicht von Einzelmeinungen beeinflussen lassen? Ich versteh´ ja (noch) nicht viel vom Fach, aber ein paar Kleinigkeiten hab´ ich nun doch verinnerlicht, nämlich z.B., dass man(n) (und frau auch 😉 ) nicht für alle schreiben kann. Das weisst Du doch sicher auch, nech? Keep it up!

    1. Mein Kopf weiß das, Wolfgang, aber wie schon von Dir bemerkt, schreibt hier eine Frau. Und die neigen manchmal bekanntlich dazu, dem Herzen etwas zu viel Bedeutung beizumessen…grummel…Und ob ich das upkeepen tu 😉 Weiter gehts, Ihr habt mir alle geholfen, meine Orientierung nicht zu verlieren. Abfahrener Tag heute, Echt. Dank Dir auch für Deinen kleinen Schubs auf Facebook! Christina

  11. Liebe Christina,
    Geh Deinen Weg! Das gilt auch für Deinen Blog. Du machts das alles sehr transparent. Da kann Dir keiner etwas vorwerfen. Ich freu mich auf jeden Fall mit Dir, wenn Deine Arbeit Untersützung findet – in welcher Form auch immer. Nicht entmutigen lassen! Die Anderen Leser, die immer wieder gerne Deine Beiträge lesen, sind in der grossen Überzahl!
    Lieber Gruss,
    Ellen

    1. Danke, liebe Ellen. Manchmal benötigt man vielleicht auch eine Korrektur. Daher habe ich auch erst eine Weile drüber nachgedacht, bevor ich diesen Artikel geschrieben habe. Der Kommentar sorgt auf jeden Fall dafür, dass ich weiter daran arbeite, meine Prinzipien im Blick zu behalten. Herzliche Grüße an den tollen See, Christina

  12. Hallo Christana, seit einem Jahr blogge ich selbst und was als kleiner Spaß begangen hat entwickelt sich schnell zu einer tollen aber zeitraubenden Sache. Wie du auch habe ich mich bewusst gegen Werbebanner auf thoringi.info entschieden. Trotzdem freue auch ich mich über eine Hoteleinladung oder Wanderausrüstung. Da ich deinem Blog aufmerksam lese weiß ich, dass deine Meinung nicht käuflich ist, auch wenn jemand dir etwas sponsored. Genau so ist es bei mir auch und ich sehe keinen Grund, warum man sich dafür entschuldigen sollte.
    Ich finde du solltest weitermachen wie bisher und auf jeden Fall deinen Spaß dabei behalten. Mich verlierst du als Leser nicht, egal wieviele Gewinnspiele du startest!
    Alles Liebe
    Gundel

    1. Liebe Gundel, wenn das deutlich wird, dass ich trotz meiner Einkünfte über den Blog nicht käuflich bin, dann habe ich doch einiges richtig gemacht. Denn ich reflektiere mich häufig genau zu diesem Thema und lasse auch mal einen Artikel von Sven querlesen, um genau hier einen kritischen Blick zu bekommen. Lass uns weiter viel Spaß am Bloggen behalten und ganz tolle Reisen erleben! Danke für Deine Treue und liebe Grüße nach Thüringen! Christina

  13. Ich freue mich auch für Dich, dass Du so erfolgreich bist und Dein Blog vielen, vielen Lesern (übrigens auch mir) sehr gefällt. Ich denke auch, dass Leute, die solche Kommentare schreiben, nicht wissen, welcher Aufwand dahinter steckt. Und dass letztendlich die finanzielle „Entschädigung“ dafür auch recht gering ist. Ich glaube, dass sich jeder Blogger darüber freut, wenn er ein paar Euros dazuverdienen kann, für die viele, viele Mühe und das Herzblut, was wir alle in unsere „Blog-Babys“ stecken. Ich bleibe Dir auf jeden Fall treu – und letztendlich entscheidet ja jeder selbst, ob er bei einem Gewinnspiel teilnehmen möchte und ob er den Artikel lesen möchte oder eben nicht…Liebe Grüße, Anna

    1. Liebe Anna, ich glaube auch nicht, dass es vom Alex böse gemeint war. Denn er schrieb ja auch, dass er meinen Blog zuvor als wertvoll erlebte. Die Formulierung „verkommen“ war einfach so abwertend und passt nicht zu dem, wie ich meine Seite hier hege und pflege und immer wieder überlege, wie ich meinen Lesern einen Mehrwert bieten kann. Und sei es durch Gewinnspiele. Ich freue mich, dass Du Dich freust und gern hier stöberst. Viele Grüße, Christina

  14. Ich vermute mal die Tasse kommt aus einem kleinen, speziellen französischen Ort. Zumindest hab ich da auch schon welche gesehen und auch ein paar wunderbare Schalen aus der dortigen Töpferei gekauft. Bekomm ich jetzt einen Apfelkuchen? 😉

    Und zum Blog: Mach weiter so. Wer solche Kommentare schreibt, hat selbst keinen Blog und weiß nicht wie viel Zeit so etwas kostet. Ich freue mich für deinen (auch kommerziellen) Erfolg und finde nicht, dass es stört!

    1. Jaaaaaa 🙂 Genau. Diesen Aspekt der Nachhaltigkeit, für den dieses kleine französische Dorf steht, habe ich auf meinem Blog noch nicht angesprochen. Aber auch diese Zeit wird kommen. Bis dahin ist das unser kleines Geheimnis 😉 Übrigens: Noch ist etwas da vom Kuchen…Danke, dass Du Dich mitfreuen kannst, das kann nicht jeder.

      1. Ich würde ja gerne vom Fernsehturm in den Kessel runter kommen und noch ein Stückchen Apfelkuchen abholen, aber das Kind muss dringend ins Bett. Genieß du daher ein Stückchen für mich 😉 LG

  15. Ich lese dein Blog nach wie vor gerne und lasse mich inspirieren. Wenn man mit dem Blog Geld verdienen will ist doch eigentlich klar, dass die ein oder andere werbebotschaft dahinter steckt. Finde ich jetzt nicht schlimm, jeder große Blog lebt davon. Lass dir also den Spaß nicht verderben, ich kenne die selbstkritische hinterfragung meines Blogs nur zu gut. Weil als Familienvater, Vollzeitbeschäftigter und neuerdings für ein Jahr nochmal Abendschüler, fällt es mir schwer regelmäßig Artikel zu schreiben und so stapeln sich meine Ideen zur Zeit. Freue mich aber jetzt schon über deinen Bericht von der letzten Brandenburg Reise. Die Bilder sind schon mal toll

    1. Lieber Christian, ich merke, wie aufmerksam Du immer den bescheidenen Blog hier verfolgst und freue mich sehr darüber. Lass uns weiter selbstkritisch unser Ziel verfolgen und trotzdem irgendwie die gute Balance halten. Respekt, dass Du das alles unter einen Hut bekommst. Ich habe über 3 Jahre noch ein Abendstudium hingelegt und weiß wie das ist…Viele Grüße, Christina

  16. Liebe Christina, ich hoffe du lässt dir von einem fiesen Kommentar nicht die Laune verderben. Sowas erlebe ich ja auch oft genug (und meistens gegen mich persönlich). Aber im Prinzip bist du diejenige, die etwas kostenlos zur Verfügung stellt und dann auch noch meist ohne Entgelt. Und wenn du auch noch beruflich dafür zurücksteckst um deinen Traum zu verwirklichen, fände ich es wirklich mehr als unverständlich, wenn deine Leser erwarten, dass du keine Werbung schaltest. Die vielen Menschen, die bei deinen Gewinnspielen mitmachen, freuen sich bestimmt über die Gelegenheit und damit ist doch für alle etwas dabei. Und die, die das nicht mögen, lesen eben nur, was ihnen gefällt. So einfach könnte es sein… könnte 😉 Liebe Grüße, Janina

    1. Liebe Janina, ich danke Dir für Deinen Zuspruch. Manchmal frage ich mich auch, warum ich das hier nicht einfach lasse und in meinem „richtigen“ Job mehr arbeite. Das wäre um einiges effektiver. Aber will ich effektiv sein? Will ich nicht etwas tun, wofür mein Herz schlägt? Eben. Dass ich mir diesen einen Kommentar so zu Herzen genommen habe, zeigt einfach, mit wie viel Ernst (neben dem Spaß) ich hier an die Sache gehe. Ich verfolge das bei Dir ja auch teilweise mit und finde bewundernswert, wie Du weiter trotz Kritik Dein Herz öffnest und andere Menschen an Deinen persönlichen Geschichten teilhabe lässt. Du bist ein echter Lesetipp (falls das hier noch jemand liest). Christina

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