Welche Urlaubsunterkunft für welche Familienphase?

*Werbung* Bevor wir Eltern wurden, liebten wir die Abwechslung in der Wahl unserer Ferienunterkünfte. Mal war es ein Camper wie in Kanada. Einmal 5-Sterne-Herberge am Lago Maggiore. Dann wieder Großraum-Dorm in neuseeländischen Hostels. Ein Mobilheim in der Pfalz. Ein Kibbuz in Israel. Ein Nachtzug durch Italien. Und sogar vor einem geschlossenen Bahnhof schlugen wir Open-Air schon unser Lager nur mit einem Schlafsack auf. Oder auf einem Segelboot in Australien. Ohne Anhang ist man da deutlich flexibler, als wenn dann Nachwuchs eintrifft. Dann kann die Art und Weise des Übernachtens den Erfolg des gesamten Urlaubs ausmachen.

Vorab: Mir ist bewusst, dass es sich immer um individuelle Menschen handelt, die da zusammen reisen. Dennoch möchte ich zumindest eine Tendenz aufzeigen. Falls Ihr andere Erfahrungen gemacht habt, hinterlasst gern einen Kommentar. Ebenso, wenn Ihr noch Ergänzungen habt und mir beipflichten wollt.

Appartement im Hotel: Beste Wahl für Familien mit kleinen Babys

Wer uns auf Instagram folgt, konnte bereits einige Eindrücke unserer Reise ins Familotel Willingen erhaschen. Im 4-Zimmer-Appartement zu übernachten war der Faktor, der uns dort zu gutem Schlaf verholfen hat. Und alle frischgebackenen Eltern wissen was das bedeutet: Lebensqualität. Je nachdem, wie unsere Kleine schlief, konnte wir die Schlafräume wechseln. Je nachdem, wie die Nacht war, konnte ich morgens ungestört Schlaf nachholen. Zudem mussten wir uns keinerlei Gedanken über die Nahrungsbeschaffung machen. Allinclusive konnte wir rund um die Uhr etwas zu essen bekommen. Traumhaft. Und als Schmankerl obendrauf: Kinderbetreuung ab 0 Jahren während des Abendessens. Quality Time als Paar.

Ferienhaus: Optimal für jede Familienphase

Ein Ferienhaus vereint viele Vorteile. Keine Sorgen um Ruhestörungen anderer Urlauber durch schreiende Babys. Auslauf innerhalb des Hauses auch für kleine Kinder. Abstand bei Teenies, die ihren persönlichen Raum brauchen. Und je nachdem, wie groß die Familie ist und welche Bedürfnisse im Vordergrund stehen, kann ein anderes Ferienhaus gebucht werden. Mit oder ohne Garten. Mit einer größeren Küche zum kulinarischen Austoben. Einem Kamin in den Wintermonaten. Eines weit ab vom Schuss mit viel Entspannungsmodus. Oder eines nahe einer Innenstadt, um das Nachtleben zu genießen. Die Möglichkeiten sind groß. Buchungsseiten wie „Feries“ bieten dabei die Möglichkeit, genau die Ferienunterkunft zu filtern, die man braucht. Zum Beispiel eine, die auch für Hundebesitzer geeignet ist. Oder die einen Pool zur Verfügung stellt. Oder in deren Nähe sich Wandermöglichkeiten oder auch ein Golfplatz befindet.  Feries ist dabei der Italien-Spezialist bei Ferienhäusern.

Hausboot: Familienglück mit Schwimmer-Kindern

Niemals würde ich derzeit ein Hausboot buchen. Egal wie sehr ich mir das bereits seit Jahren wünsche. Unsere Große überschätzt von Zeit zu Zeit ihre Fähigkeiten und wird dann wagemutig. Ich will mir nicht ausmalen, was unsere Schwimmanfängerin dabei anstellen könnte. So schnell ist auch ein Krabbelkind über Bord gegangen. Ein Hausboot würde ich erst buchen, wenn unsere BEIDEN Kinder zuverlässig und sehr gut schwimmen können. Nicht bereits nach Erlangen des Seepferdchens. Ob es allerdings dann noch mit Teenie-Kindern auf engem Raum klappt? Ich bezweifele es, aber da fehlt uns noch die Erfahrung.

Camper oder Mobilhome: Perfekt ab Vorschulalter

Krabbelkinder? No way! Kleinkindern mit Bewegungsdrang müssen Freiraum haben. Viel Platz zum sich ausprobieren. In einem Camper ist es schlicht nicht möglich, das zu bieten. Es mag natürlich entspanntere Naturen als unsere Große geben, aber wir haben erst einmal die Erfahrung mit ihr gemacht und würden es in dieser Phase nicht wiederholen. Jetzt allerdings mit 5 Jahren stelle ich es mir sehr aufregend vor. Sie sucht auch noch nicht den Abstand von uns wie es vermutlich zu einem späteren Zeitpunkt der Fall sein wird. Ein großes Familienbett für uns 4 im Fond des Campers: Juhuu! Richtig gut.

5-Sterne-Hotel: Ab Teeniealter (oder besser mit erwachsenen Kindern)

Ich erinnere mich gut an meine erste Schwangerschaft. Sven und ich stiegen auf den Tipp eines Kollegen in einem recht noblen Wellnesshotel ab. Wir wollten vor der Ankunft unserer Großen noch einmal etwas schicker urlauben und eine gehobenere Umgebung genießen. Im Restaurant fiel uns eine Familie mit einem kleinen Jungen auf. Dieser hatte beste Manieren und wusste sich dieser Umgebung anzupassen. Da das vermutlich aber die wenigsten Steppkes drauf haben: Frühstens ab frühem Teeniealter würde ich ein derartiges Hotel buchen. Und wenn es sich um Jugendliche handelt, wie ich eine war: Besser sogar erst mit erwachsenen Kindern…

Zelt: Kommt darauf an

Eine wage Aussage. Ich weiß. Hat man ein super entspanntes und durchschlafendes Baby und ist ein Campingfan: Nur zu auch schon kurz nach der Geburt. Kann man zelten nicht leiden: Niemals.

Ich weiß, dass in absehbarer Zeit ein Camper fällig wird. Und freue mich auch wieder einmal auf eine Ferienwohnung, in der wir auf lokalen Märkten besorgte Lebensmittel selbst zubereiten können. Und wenn die Zeit gekommen ist, werden wir sicher auch einen Hausboot-Urlaub genießen.

Ich danke Feries für die Unterstützung dieses Artikels.

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