Mit „Koffer, Katze & Sombrero“ im Allgäu [Das chaotisch-charmante Familienspiel von AMIGO]

Koffer Katze und Sombrero AMIGO Test

*Werbung* Es gibt Spiele, die packt man aus und man weiß: Die passen einfach. Die bleiben. Koffer, Katze und Sombrero von AMIGO ist genau so ein Spiel. Auf den ersten Blick wirkt es recht simpel (was ja auch bei ungeduldigen Kindern gut ist). Aber auf den zweiten entfaltet es eine spannende ungeplante Dynamik, die immer wieder neu und überraschend ist. Genau diese Mischung ist es, die das Spiel für Regentage, Zugfahrten, einen Café-Besuch oder auch eine Urlaubsreise so genial macht.

Wir haben das Spiel ausführlich getestet und zwar in unseren aktuellen 4 Wochen Allgäu. Hier befinden wir uns eigentlich auf einer medizinischen Reha für unsere kleine Tochter. Genauer möchte ich da nicht werden. Aber als Reisebloggerin kann ich natürlich nicht anders als jede Minute mit Erkundungen zu füllen. Das liebe ich einfach. Und so dürfen wir hier eine ganz bunte Mischung aus Anwendungen, Vorträgen, abendlichen Wanderungen und einem Spieletest vor fantastischer Kulisse erleben. Wie dankbar ich dafür bin. Gesundheit, Reisen, Natur, Familie und die beste Selbständigkeit der Welt. Was gibt es Schöneres? Also, rein ins Spiel, alle Fakten, unsere Erfahrung und die besten Tipps, wie Ihr das Beste aus dem Spiel herausholen könnt.

Worum geht es bei Koffer, Katze und Sombrero von AMIGO?

Oma Hilda hat allerlei Gepäckstücke dabei. Dabei ganz schön lustige wie ein Krokodil oder eben eine Katze, der Sombrero oder auch ein kaputtes Surfbrett. Hallo, Oma Hilda??? Wer es schafft, die Gepäckstücke am sinnvollsten vom Gepäckband zu sortieren, der gewinnt das Spiel.

So spielt Ihr Koffer, Katze und Sombrero – ganz einfach erklärt

Von den Spielkarten, auf denen sowohl Zahlen von 1 bis 10 abgebildet sind sowie auch die lustigen Gepäckstücke, legt Ihr 7 hintereinander auf den Tisch. Diese Karten bilden gemeinsam mit einem Nachziehstapel das Gepäckband.

Dazu bekommt jeder Mitspieler und jede Mitspielerin 7 blaue kleine Chips. Achtet darauf, dass jeder vor sich genug Platz zum Ablegen von jeweils 4 Zahlenreihen hat. Diesen Platz werdet Ihr nämlich noch brauchen.

Der Mitspieler, der dran ist, nimmt eine der Karten vom Gepäckband, legt sie vor sich und füllt die „Gepäckbankreihe“ auf 7 wieder auf aus dem Nachziehstapel.

Aber Achtung: Nur die letzte Karte im Gepäckbank ist „kostenlos“, sprich, diese darf man so an sich nehmen.

Ihr möchtet gern beispielsweise die zweite haben, weil diese besser zu Euren eigenen Zahlenreihen vor Euch passt? Das kostet. Und zwar einen Chip, den Ihr auf die Karte, die Ihr im Gepäckbank übersprungen hast, legen müsst. Derjenige, der dann in einem der nächsten Züge die Karte an sich nimmt, auf der ein Chip liegt, „verdient“ so also einen Chip. Es ist ein Geben und Nehmen, wenn auch ein Ungewolltes ;-)

Ihr habt also Eure Karte vom Gepäckband gewählt, dann ist der nächste Schritt, dass Ihr diese Karte in eine Eurer Zahlenreihen vor Euch legt. Hier ist ganz wichtig: Immer aufsteigend anlegen. Wer also eine 1 vom Gepäckband nehmen kann, hat den Jackpot. Dabei müssen nicht einer 1 eine 2 folgen, wichtig ist nur, dass die aufgelegte Karte einen höheren Wert hat.

Und ebenfalls wichtig: Die 4 Zahlenreihen vor Euch müssen jeweils eine Farbe aufweisen. Rot, schwarz, blau und gelb.

Was aber nun, wenn Ihr keine Karte findet, die einen höheren Wert aufweist? Dann müsst Ihr eine beliebige Karte nehmen und diese verdeckt auf die Zahlenreihe legen. Das gibt dann bei der Auszählung leider einen Minuspunkt je Karte.

Wenn keine Karten mehr gezogen werden können, endet das Spiel.

Zählt die Karten entsprechend der aufgedruckten Zahlen zusammen (abzüglich der oben genannten Minuspunkte) und wer am meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Sonderkarten und wie Ihr damit umgeht

Wenn Ihr schon richtige Profis im Basisspiel seid, könnt Ihr die Sonderkarten mit in Umlauf bringen. Das funktioniert folgendermaßen. Ihr nehmt 3 Karten aus dem Sonderkartenstapel heraus und legt sie nebeneinander auf das Spielfeld.

Diese Karten sorgen für veränderte Regeln, die im jeweiligen Spiel für alle Mitspielenden gelten.

Fakten und unsere Einschätzung: Das Spielzubehör und die Qualität

In der kleinen Spielpackung befinden sich 40 Zahlenkarten, 15 Sonderkarten, 32 Chips und die Spielanleitung. Wir empfanden die Materialien als besonders robust, reißfest und auch gegen kleinere Windhauche draußen am See gefeit.

Was uns besonders gut gefällt ist die kleine Verpackung, denn unterwegs haben wir nicht viel Platz im Rucksack.

Fakten: Stimmt die Altersangabe?

Das Spiel ist mit 8+ angegeben und wir denken, das stimmt auch so. Unser kleines Mädchen hat gerade das 8 Lebensjahr vollendet und hat das Spielprinzip schnell aufgegriffen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch bereits mit 7 bei fitten Kindern klappt. Und Oma Hilde ist definitiv auch noch eine Zielgruppe, wenn sie Lust hat, das mit ihren Enkeln und Enkelinnen zu zocken.

Übrigens können das Spiel 2-4 Personen spielen und bei uns zu zweit war das auch völlig passend und kein „Notnagel“, weil mehr Personen fehlen.

Fakten: Preis-Leistungs-Verhältnis des Spiels

Für 8,99€ könnt Ihr das Spiel Koffer, Katze Sombrero“ ganz unkomliziert beim Verlag AMIGO direkt bestellen und wir finden: Das ist ein total unschlagbares Angebot. Wo findet man heute noch Spiele für unter 10€?

Für wen ich dieses Spiel geeignet?

Wir glauben, dass es toll für Familien geeignet ist, die gern unterwegs sind, aber happy sind, mal eine fixe 20-Minuten-Runde zu spielen. Die auch mal ruhigere Spiele lieben, bei denen sich Glück und Strategie die Waage halten.

Fazit: Ein kleines Spiel mit großem Spaßfaktor

Koffer, Katze Sombrero ist für uns ein leicht zugängliches, manchmal fröhlich-chaotisches Familienspiel. Gute Laune ist garantiert. Es sind schnelle Runden, bei denen wir nicht viel Geduld benötigt haben und durch das unkomplizierte Spielprinzip wird es sicherlich öfter auf unserem Spieltisch landen.

Unser Extra-Tipp heute: Greedy Goose von AMIGO

Als kleines Extraschmankerl haben wir Euch für ein ähnliches Alter noch das Spiel „Greedy Goose“ von AMIGO im Gepäck.

Hier versucht Ihr als gierige Gänse soviele Snacks wie nur möglich zu ergattern. Da gibt es nur einen Haken: Wenn es zuviel ist, passt es nicht mehr in Euren Gänseschnabel. Oje, was passiert dann?

Ihr müsst Karten wieder abgeben. Und zwar auf den großen wilden Kartenstapel vor Euch. Wichtig: Gut untermischen, es gibt bestimmt den ein oder anderen Mitspieler, der oder die sich die Karten wie beim Memory gut merken kann :-)

Ein Teil der Karten wird auf dem Stapel aufgedeckt liegen bleiben, dann dürft Ihr entscheiden, ob ihr diese nehmt oder eine verdeckte.

Und immer immer geht es darum, dass Ihr Euer Snacklimit nicht überschreitet.

Wenn man Ende des Spiels der Kartenstapel in der Mitte aufgebraucht ist, ist das Spiel beendet und die Auszählung beginnt.

Auch hier spielen Sonderkarten wieder eine große Rolle. Denn dabei müsst Ihr entweder Karten verschenken, dürft bei jemand anderem Snacks klauen oder Euch sogar bei einer Art „Doppelkarte“ dafür entscheiden, welche der beiden Aktionen Ihr durchführen wollt.

Wenn wir diese beiden Spiele vergleichen sollen, dann sind sie vom Altersanspruch gleich, von der Dauer ebenfalls. Greedy Goose ist vielleicht ein wenig mehr Glück als Strategie und noch besser für Familien geeignet. Oma Hilde darf natürlich immer mitspielen…

Und jetzt werden wir zwischen Therapien weiter traumhafte Seen entdecken, Aussichten genießen, unsere Wanderstiefel schnüren und auf Alpen die besten Vesperbretter und Allgäuer Kässpätzle zusammen vertilgen.

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Ihr habt Lust auf ganz viele Spiele von AMIGO? Dann hier klicken.

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