Per Instagram durch Vietnam – Tag 1 bis 15 #RMVietnam

Hallo aus Vietnam!

Gut die Hälfte unserer Reise unter der Überschrift #RMVietnam ist nun vorüber. Gefühlt reisen wir seit Monaten, so viel haben wir erlebt.

Von Hanoi im Norden arbeiten wir uns ganz langsam in 4 Wochen bis nach Saigon runter. Im Moment sind wir in Hoi An auf der Hälfte der Strecke. Diese Stadt ist unter die 10 romantischsten Städte weltweit gewählt worden. Noch kennen wir allerdings nur den Swimmingpool unserer Airbnb-Unterkunft. ;-)

Auf unserem Instagram-Account zeigen wir Euch die Highlights der jeweiligen Tage und in den Instagram-Stories kleine Schnappschüsse und auch ungeschönte Wahrheiten.

Folgt uns gern dort.

Für alle ohne Instagram-Account hier die Tageshighlights der letzten 2 Wochen. Quick and Dirty wie Sven sagen würde. Ohne Hintergrundinfos. Wir sind nämlich auf dem Sprung in die Stadt.

Packliste Vietnam mit Kitakind und Baby

Tag 1 – 27.2. Ankommen nach 18 Stunden Reisezeit. Erschöpft. Glücklich. Stadtbummel. Essen. Gucken. Jadetempel inklusive klassischem Fotomotiv “rote Brücke”.

Hanoi Jadetempel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 2 – 28.2. Hanoi – Lecker Essen und genale Street-Food-Tour durch den Abend alleine mit einem vietnamesiscen Guide von “Fairawaytravel”. Das meiste ist, wie immer, auf der Kamera. Die gefühlt 10.000 Bilder sichte ich zuhause. Hier ist erleben und reisen dran.

Bun bo Nam Bo. Mjam. Ich liebe es, hier mit dem Essen “zu spielen”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 3 – 1.3. Nin Binh – Tour durch die trockene Halong-Bucht. Mit Boot und Rad und einer Spezialität, die uns Überwindung kostet: Froschschenkel. Inklusive vieler Eindrücke am Straßenrand. Volle Roller. Chaotischer Verkehr. Kleine Garküchen. Alles auf der Kamera, aber dieser Schnappschuss ist uns heute eh am wichtigsten.

Unser kleines Mädchen wir hier mobiler und lernt ganz langsam das Stehen und Laufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 4 – 2.3. Hanoi – Heute suchen wir die berühmte Train Street. Einmal am Tag fährt hier der Zug nur wenig neben den Häuserzeilen entlang. Aufregend und auch etwas gefährlich (Das Go-Pro-Video ist toll geworden, baue ich irgendwann in einen Hanoi-Artikel ein). Die Vietnamesen haben auch ein anderes Sicherheitsbedürfnis als wir Deutsche. Das war schon am ersten Tag klar…Wir finden auch einen genialen Park mit Spielplatz und unsere Große bekommt wie immer viel geschenkt von den Einheimischen. Sie ist das Highlight. Und wird konstant fotografiert.

Wir wollen nicht nur das klassische vietnamesische Klischee suchen. Und finden in einem schicken Restaurant mit moderner vietnamesischer Küche interessante Kunst. Den Standort später in einem meiner Artikel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 5 – 3.3. Nach einer Nachtzugfahrt (jaja, Bilder auf der Kamera ;-)) in die Berge an der Grenze zu China wandern wir zu einem tollen Wasserfall und werden auf der Seilbahnfahrt auf den höchsten Berg Indochinas bestaunt wie die Tiere im Zoo. Nur Asiaten in Massen und wir. Unser Kulturschock.

Unsere Große überrascht uns mit ihrem Durchhaltevermögen. Definitiv haben wir die nächste Stufe des Wanderns mit ihr erreicht. Und noch tragen wir die kleine im Ergocarrier. Perfekter Zeitpunkt für die Vietnamreise.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 6/7 – 4.3./5.3. Cat Cat Village und eine 2-Tages-Wanderung durch die Reisfelder. Wir batiken selbst. Schlafen bei einer herzlichen Hmong-Familie in den Bergen. Hier wird auf dem nackten Lehmboden gekocht. Wir genießen ein Kräuterfußbad mit Zimt und Kardamom mit Aussicht in die Landschaft. Unsere Große spielt mit 5 vietnamesischen Kindern Uno. Wir tauschen uns über die unterschiedlichen Gebärkulturen in unseren Ländern aus. Definitiv einer der interessantesten Momente der Reise.

Ausblick wie in einer Tee-Werbung. Unsere Große spielt mit Blättern. Mit Händen und Füßen erklärt uns eine vorbeikommende Hmong-Frau, dass das keine gute Idee ist. Die Hände riechen danach nach Tabak…:-D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 8 – 6.3. – Mit dem Nachtzug zurück nach Hanoi. Wir legen einen “kommunistischen Tag” ein und besuchen “Onkel Ho”, den umstrittenen Erretter des vietnamesischen Volkes und sein Museum. Das “Ho-Chi-Minh-Museum” ist fremd und spannend. Ein wenig fühle ich mich an Lettland 1995 und auch unsere Reise rund um die Ostsee 2013 erinnert. Vietnam ist so ein interessanter Mix aus Kommunismus, asiatischen Religionen, ursprünglichen Bergvölkern, westlichem Lebensstil. Dazu die so kinderlieben Vietnamesen und das günstige Reisen. Es war die beste Entscheidung, genau jetzt genau hier zu reisen.

Hier wird der einbalsamierte Leichnam von Onkel Ho aufgebahrt. Fotografieren streng verboten. Unser Fahrer von Hanoi Richtung Halong Bay allerdings vermutet eine Verschwörung und eine Wachsfigur…Ohnehin spannend, was die private Driver an Hintergründen und persönlichen Meinungen von sich geben. Sollte man auf jeder Vietnamreise nutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 9/10/11 – 7.3./8.3./9.3. Halong Bay und Baitu Bay. Unsere kleine Luxuskreuzfahrt auf der genialen “Victory Star” mit “For Family Reisen”

3 Tage und zwei Übernachtungen lang bewundern wir zuerst ein wenig die Halong Bay und dann länger die kleine Schwester Baitu Bay, die viel entspannter und ruhiger ist. Tintenfisch-Angeln im Dunklen. Höhle bewundern. Muscheln sammeln am einsamen Strand. Sich von den Wellen in den Schlaf schaukeln lassen. Das viel zu üppige Mehr-Gänge-Menü genießen. Durch ein schwimmendes Fischerdorf rudern lassen. Kayaken in einsamer Umgebung. Ich glaube, ich muss meine Meinung zum Thema “Kreuzfahrt” doch überdenken. Vermutlich benötige ich nur eine Kreuzfahrt, die halt zu mir passt. Etwas familiärer.

Sven und die Große erkunden die Bay. Ich chille mit dem Babymädchen an Deck unsere Tagesbootes, dass wir ganz für uns alleine haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 12 – 10.3. Nach einer sehr ruckeligen Nachtzugfahrt mit Kakerlaken-Sichtung landen wir im Mittelteil Vietnams, der sich schmal entlang der Küste gen Süden zieht. Dort haben wir uns eine schnuckelige Eco-Logde gesucht. Und wieder sind wir erstaunt, wie günstig und gleichzeitig gut man hier wohnen, essen, reisen kann. Wenn man den Flug finanziell überstanden hat, ist reisen hier so günstig wie leben zuhause. Jeder, wirklich jeder, findet in seiner Preisklasse etwas. Was für eine gute Nachricht, oder?

Pho. Klassische Frühstückssuppe im Eco-Hotel. Westliches Frühstück? No way. Gibts nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 13 – 11.3. Wir erkunden eine Höhle mit Boot, eine ganz schön schweißraubend unglaublich viele Stufen zu Fuß. Und sind enorm begeistert von einer kleinen Urwaldwanderung, die über Stock und Stein und entlang eines kleinen Baches führt. Mit einigen Kletterpassagen, die gerade so mit Baby in der Trage gehen.

Wir wohnen inmitten von Reisfeldern und Bananenstauden. In jedem Ort werden wir freundlich begrüßt von den Bewohnern bei unserem Spaziergang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das “Drachenmaul”, in das wir passenderweise mit Drachenboot fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 14 – 12.3. Nach einem sehr lustigen Abend im dunklen Reisfeld, bei dem wir fürs Campfire kleine Krebse mit der Hand gefangen haben, verlassen wir unser kleines Öko-Hotel Richtung Hue. Die alte Kaiserstadt ist für drei Dinge berühmt. Erstens das riesige Gelände mit Zitadelle und Kaiserpalast. Zweitens den Parfümfluss, auf dem die Drachenboote ihre Runden ziehen. Drittens die superleckeren Hot-Pots, “Lau” genannt. Wie ein Fondue stehen blubbernde Töpfe mit allerlei Gemüse oder auch Fleisch auf dem Tisch und jeder fischt sich sein Lieblingsstück heraus. In einem späteren Artikel gebe ich Euch dazu noch einen konkreten Tipp für ein vegetarisches Restaurant.

Eingang zur Kaiserstadt. Die Menschenmassen schön versteckt hinter den Blumen ;-) Wer der “Reisemeisterei” auf Instagram folgt, hat in den Stories gesehen, wie voll es wirklich war…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 15 – 13.3. Hue hat einen kurzen aber sehr guten Eindruck bei uns hinterlassen. Ein richtig tolles Hotel haben wir auch entdeckt. Dazu vermutlich in einem späteren Artikel mehr. Heute haben wir uns einen privaten Fahrer gemietet, der uns bis nach Hoi An fährt. Innerhalb dieser 130 km steuern wir verschiedene Spots an, die man über verschiedene Touren an sich anpassen kann. So lassen wir Museen oder eher “erwachsene” Sehenswürdigkeiten aus. Stattdessen haben wir uns die “Elephant Springs”, den ewig langen und einsamen Lan Co Beach, die Lan Co Lagoon, den Wolkenpass mit unglaublichen Aussichten (ja, auf der Kamera ;-)) und die wunderbaren Marble Mountains ausgesucht. In den Stories auf Instagram habt Ihr bereits gesehen, wie sehr man dort klettern muss. Wir waren nicht gut informiert und haben das ganze mit Flip Flops irgendwie überstanden. Stellt Euch einen rutschigen Klettersteig mit Flip-Flops und Baby vorne in der Trage vor. Wir haben das nicht ungefährliche Familienabenteuer gut übestanden und chillen heute am Pool in Hoi An.

Rumpatschen an den “Elephant Springs”. Auf Instagram konntet Ihr noch ein verwunschenes Kloster sehen, dass ich in einem Artikel vom Standort her noch genauer beschreiben werde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute ist chillen am Pool dran. Und Netflix in unserer Airbnb-Unterkunft. Später, wenn die Dämmerung hereinbricht, werden wir Hoi An mit seinen Laternen bewundern und darauf anstoßen, dass wir so gute Reisekumpanen sind. Rundreise mit Kitakind und Baby durch Vietnam? Yeah!

Ihr wollte mehr Schnappschüsse, kleine Videos und noch einige Hintergründe erfahren und das live? Dann folgt der Reisemeisterei auf “Instagram”. Auch auf Twitter gibt es den ein oder anderen Tweet, wenn uns wieder etwas überrascht oder beeindruckt hat. Schön, dass Ihr dabei seid! Herzliche Grüße aus Vietnam!

Christina, Sven, die Große und das Babymädchen

 

 

 

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