Roadtrip durch die USA

Roadtrips bieten ein ganz besonderes Reiseerlebnis. Während die Landschaften an einem vorbeiziehen, kann man unvergessliche Eindrücke aus dem Auto sammeln.

Zwischendurch kann man spontane oder geplante Aufenthalte in den Touristenhotspots und den Orten, die als Geheimtipps empfohlen werden, einlegen. Im Gegensatz zu Flugreisen sind Roadtrips außerdem umweltfreundlicher, vor allem bei einer spritsparenden Fahrweise. Die USA eignen sich für Roadtrips besonders gut. Hier gibt es einiges zu sehen, nicht nur die abwechslungsreiche Landschaft, sondern auch die weltbekannten Metropolen machen einen USA-Urlaub besonders empfehlenswert. Mit
einer Fläche von über neun Millionen Quadratkilometern gibt es in den USA zahlreiche Routen, die sich für einen Roadtrip anbieten. Ob Ostküste, Westküste, oder die klassische Route 66, spannende Roadtrips sind in jeder Region ein wahres Erlebnis.

Faszinierende Geschichte und malerische Hafenstädtchen – Die Eastcoast

Die Stadt Washington dient als eines der Aushängeschilder der USA und sollte auf einem Roadtrip an der Ostküste auf keinen Fall fehlen.

Die Ostküste der USA ist voller historisch bedeutender Städte. Einige davon liegen auf dem kurzen Roadtrip von Baltimore über Annapolis nach Washington. Angefangen in Baltimore, im Bundesstaat Maryland, bietet sich ein Spaziergang am malerischen Hafen an. In den umliegenden Restaurants können dann auch gleich die bekannten Spezialitäten wie die „Maryland crab cakes“ probiert werden. Auch ein Besuch des „National Aquariums“ ist empfehlenswert, in dem man die Unterwasserfauna und -flora der Region bestaunen kann. Historisch besonders interessant ist außerdem Fort McHenry. Hierbei handelt es sich um ein ehemaliges Militärfort, welches im Jahr 1814 von der Royal Navy bombardiert wurde und zu einem der wichtigsten Monumente des britisch- amerikanischen Krieges gehört. Danach geht die Reise weiter Richtung Annapolis, der Hauptstadt des Bundesstaates Maryland. Die idyllische Hafenstadt kann man besonders gut bei einer Hafenfahrt vom Boot aus erkunden, aber auch eine geführte Tour durch die Stadt ist zu empfehlen. Bei den zahlreichen Restaurants, die im Hafen der Stadt liegen, kann man mit Blick auf das Wasser die Spezialitäten der Region genießen. Die nächste und letzte Station des Roadtrips ist Washington, D. C., die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Die absoluten Touristenmagneten sind hier das Weiße Haus, das Kapitol und das Washington-Monument. Doch auch die Museen sind einen Besuch wert, zum Beispiel das Nationalmuseum der Indianer. Abgesehen von dieser Route hat die Ostküste der USA noch weitere Highlights zu bieten. Besonders empfehlenswert ist der Bundesstaat Florida, der ein paradiesisches Urlaubsfeeling verspricht. Hier kann der Roadtrip für ein paar entspannte Tage am Strand pausiert werden.

Hollywood, Poker und die schönsten Nationalparks – Die Westcoast

Nicht nur für eine spontane Hochzeit ist Las Vegas der perfekte Ort, auch Pokerfans fühlen sich hier äußerst wohl.

Die Westküste verspricht unvergessliche Eindrücke der weltbekannten amerikanischen Metropolen – und das so gut wie immer bei strahlendem Sonnenschein. Einer der beliebtesten Roadtrips startet in San Francisco und umfasst Yosemite Valley, Las Vegas, den Bryce Canyon Nationalpark, Palm Springs, San Diego und zu guter Letzt: Los Angeles. Die erste Station, San Francisco, ist besonders bekannt für ihre Straßenbahnen, die Golden Gate Bridge und ihre kulinarische Vielfalt. Früher noch als Hippie-Hotspot bekannt, hat die Stadt in den letzten Jahrzehnten einige Veränderungen durchlaufen.
Danach geht es weiter durch das Yosemite Valley, einem der schönsten Nationalparks des Landes. Hier warten atemberaubende Anblicke der riesigen Felsformationen und beeindruckenden Wasserfälle. Freunde des Nervenkitzels werden auf einer westlichen Route durch die USA nicht dem Reiz widerstehen können, auch in Las Vegas Halt zu machen. Die Stadt der Sünde, aber auch der Lichter und Möglichkeiten, lockt mit dem schnellen Geld und dem Reiz, dem eigenen Bauchgefühl zu folgen. Wer sich am Pokertisch gegen die alten Hasen der Branchen beweisen will, sollte jedoch
anhand von einschlägigen Tipps und Tricks vorbereitet sein. Ansonsten kann die Reisekasse schnell stark gemindert sein – bei nicht wenigen endete der US-Roadtrip hier an einem Tisch bei einer undurchdachten Partie Poker. Doch mit der richtigen Pokerstrategie kann der Aufenthalt in Las Vegas ein unvergesslicher werden. Anwenden kann man seine Pokerkenntnisse in den größten und bekanntesten Casinos der Stadt. Dazu gehören unter anderem das The Bellagio, das Mandala Bay Resort & Casino, das MGM Grand Las Vegas, Caesars Palace und das Mirage Hotel & Casino. Diese Casinos sind nicht nur Anlaufpunkt für unzählige Texas-Holdem’em-Fans, sondern auch Schauplätze
vieler berühmter Blockbuster, wie zum Beispiel Ocean’s Eleven mit George Clooney und Brad Pitt. Nach einem aufregenden Aufenthalt in Las Vegas folgt Entspannung bei den Naturschönheiten des Bryce Canyon Nationalparks. Darauf folgt Palm Springs, einem Ort, der vor allem für seine vielen Resorts bekannt ist. Hier kann man sich in Ruhe für die Reise zur nächsten großen Metropole erholen. Diese heißt San Diego, welche auch als „America’s finest city“ bezeichnet wird. Hier erwarten die Touristen nicht nur kilometerlange weiße Strände, sondern auch ein abwechslungsreiches Angebot an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Dazu gehören beispielsweise der San Diego Zoo, Balboa Park und einige sehenswerte Casinos. Von hier aus lässt sich sogar ein kleiner Abstecher nach Mexiko machen, Tijuana und San Diego sind nämlich direkt miteinander verbunden. In Mexiko locken bunte Märkte, die bekannte mexikanische Küche und paradiesische Sandstrände die Touristen an.

Los Angeles und Santa Monica – Die Sonne Kaliforniens


Die letzte Station des Roadtrips ist Los Angeles, einer der absoluten Touristenhotspots der USA. Mit der größten Stadt Kaliforniens verbinden die meisten Hollywood-Glamour, weiße Sandstrände und Sonnenschein das ganze Jahr über. Hier leben die Reichen und Schönen, die man sonst nur auf der Kinoleinwand sieht. Wer Interesse an den Stars und Sternchen der Metropole hat, für den lohnt sich eine Bustour durch die Reichenviertel der Stadt. Besonders empfehlenswert sind außerdem die Universal Studios, das Hollywood Sign, der Hollywood Walk of Fame und das Griffith Observatory.
Am Santa Monica Pier kann man die Reise gemütlich ausklingen lassen. Abends kann man hier an den verschiedenen Buden sein Glück versuchen und vom Riesenrad aus die Lichter der Stadt beobachten.
Tagsüber lässt es sich hier wunderbar am Strand entspannen. Durch die umliegenden Restaurants, wie zum Beispiel der typisch amerikanischen Cheesecake Factory, ist die Verpflegung sichergestellt.
In einem Pokerspiel um die aufregendsten Roadtrip-Ziele gewinnt Santa Monica als letzte Station der Reise, bei der man einfach nur noch die kalifornische Sonne und das Meer genießen kann.

Die „Mother Road“ – Route 66

Die Route 66 gilt als die älteste Roadtrip-Route der USA.

Die Route 66 ist die wohl berühmteste Roadtrip-Strecke der Welt. Vom Osten bis zum Westen der Vereinigten Staaten kann man hier beeindruckende Landschaften und die kulturell und geschichtlich bedeutendsten Städte der USA erleben. Zu den größten Städten, die bei der Route 66 angefahren werden, gehören unter anderem Chicago, St. Louis, Tulsa, Albuquerque, Santa Fe, Sedona und Los Angeles. In Chicago, der “Windy City”, die besonders für ihre Kunst und Kultur bekannt ist, beginnt die Reise. Hier lohnt sich vor allem ein Besuch beim Art Institute of Chicago. Weiter geht es in den Bundesstaat Missouri, in dem die Städte St. Louis und Branson angefahren werden. In St. Louis ist besonders der 192 Meter hohe Gateway Arch, das sogenannte „Tor zum Westen“ sehenswert.
Danach folgt Oklahoma. In Oklahoma City steht vor allem das Essen im Vordergrund. In den zahlreichen typischen Route-66-Restaurants und Diners gibt es die typische Midwestern-Küche, mit Sandwiches, Burgern und weiteren Spezialitäten. Weiter geht es in den, in Bezug auf Fläche und Population, zweitgrößten Bundesstaat der USA, Texas. In Amarillo können Touristen vor allem die architektonischen Highlights der Route 66 Sixth Street Historic Districts bestaunen. Außerdem lohnt sich ein Besuch in den vielen Tex-Mex-Restaurants, die die mexikanische mit der amerikanischen Südstaatenküche kombinieren. Als nächster Stopp der Tour folgt New Mexiko. In Albuquerque kann
man wunderbar durch die Altstadt voller Restaurants, Bars und Boutiquen schlendern und die volle Nostalgie der Route 66 erleben. In Arizona erwartet einen die Universitätsstadt Flagstaff und Sedona, das vor allem wegen seiner von rotem Stein durchzogenen Landschaft bekannt ist. Als letzte Station der berühmten Route 66 folgt der sonnige Bundesstaat Kalifornien. Los Angeles ist als das zuhause der Stars und Sternchen ein absolutes Muss. Nach aufregenden Tagen in der kalifornischen Metropole bietet sich dann zum Ende der Tour ein entspannter Aufenthalt in Santa Monica an. Hier kann man viel Zeit am Strand verbringen und die Eindrücke der letzten Wochen unter der Sonne
Kaliforniens verarbeiten.

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