Dass wir die Region rund um das wunderschöne Oberjoch im Allgäu lieben, wisst Ihr bereits. Aus unseren Instagramstorys und unserem Artikel zu den fantastischen Wanderungen. Nun hat es uns erneut in diese Herzensregion gezogen und das als Paar und mit Übernachtung in einer süßen Ferienwohnung im Haus Petra, die so ein richtiges Urlaubszuhause ist.

Es ist dieses besondere Allgäu‑Gefühl, das uns hier jedes Mal empfängt. Unglaublich klare Bergluft, weite Wiesen, die sanfte Stille des Ostrachtals und die Nähe zu Gipfeln, die man schon beim Frühstück aus dem Fenster sieht. Haus Petra liegt genau in dieser Atmosphäre. Und das Beste: Direkt vor der Haustür starten die schönsten Wanderungen. Ganz ohne lange Anfahrtszeit. Einfach morgens die Wanderschuhe schnüren und los geht es.


Unsere Wanderung von der Haustür – Iseler, Zipfelsalpe bis nach Hinterstein
Es gibt Wanderungen, die beginnen nicht erst am Parkplatz, sondern direkt vor der Haustür. Genau so sind wir gestartet. Um 7:00 noch in die kühle, feuchte Bergluft, die Wiesen nass vom Tau des Morgens. Kein Auto und kein Umweg. Wir lieben es mit dem ersten Morgenlicht des Tages, bevor der Tag noch so richtig gestartet ist, loszuwandern. Das fühlt sich jedes Mal frisch und lebendig an.


Der Weg hinauf zum Iseler ist ein Klassiker und tagsüber vor allem, wenn die Bergbahnen starten nicht mehr einsam. Aber frühmorgens gehört er einem fast allein. Die Almwiesen liegen still, die Kuhglocken klingen gedämpft, und mit jedem Schritt öffnet sich das Panorama ein Stück mehr.
Der Anstieg ist angenehm abwechslungsreich: erst Wiesenpfade, dann Serpentinen, später die felsigeren Passagen, die den Gipfel ankündigen. Und sogar einige Gämsen (oder Bergziegen? Nagelt mich bitte nicht fest) haben unseren Weg am Rand des felsigeren Abschnitts gekreuzt, was für ein schöner Moment.


Oben angekommen, liegt das Ostrachtal weit unter einem. Ich habe jetzt bereits das dritte Mal diesen Gipfel erklommen. Und jedes Mal ist es ein anderes Erlebnis, ein anderes Licht und auch ein anderen Gefühl.
Vom Gipfel aus führt der Weg weiter über die unterschiedlichen Routen. Das erste Mal habe ich mich ein wenig über den Iselergrat gewagt. Das zweite Mal mit unserem kleinen Mädchen den Abstieg Richtung Gundalpe gewählt, hier könnt Ihr auch Richtung Bergbahn nehmen. Aber dieses Mal habe ich mir einen Wunsch erfüllt, den ich bereits bei der ersten Wanderung hoch ins Auge gefasst hatte.

Auf der Rückseite des Iselergipfels hinunter zur Zipfelsalpe. Ins einsame Tal. Hier ist kein Ort am Horizont sichtbar. Nur das weiche sanfte Tal und die schroffen Gipfel im Hintergrund. So ein wunderbares Gefühl der Zeitlosigkeit.

Nach einer kleinen Einkehr schlängelt sich der Weg zunächst an kleinen Wasserläufen und Waldstücken hinunter, bis es immer steiler wird. Eine richtige Herausforderung. Ein Königreich für Wanderstöcke, die wir zum Glück bereit hatten. Immer weiter ins Tal bei Hinterstein, das Rauschen wird lauter.


Die Zipfelsfälle kündigen sich an. Ein erster Wasserfall zeigt sich und dann der große, unglaublich beeindruckende, der aus den Felsen hinabstürzt. So ein Naturwunder.
Die Prinzegumpe am Ende des Weges mit einer Einkehr direkt daneben ist die abschließende Belohnung. Verdient und mit Genuss. Der Weg heim ins Urlaubszuhause nach Oberjoch ist denkbar einfach. Entweder schlicht den Linienbus über Bad Hindelang oder einen der beiden elektrischen Rufbusse „EMMI“.
Aufs Imberger Horn – Familienberg mit Aussicht
Nachdem ich innerhalb von 4 Wochen Rehaaufenthalt mit unserer kleinen Tochter direkt in Oberjoch soviele Routen wie nur möglich erkundet habe, war ich neugierig auf das Imberger Horn nur einen Katzensprung entfernt mit Start in Bad Hindelang.


Wer mag, der nimmt die Hornbahn bis zur Bergstation und wandert dann das restliche Stück hinauf auf den Gipfel. Wir wollten die Herausforderung annehmen und starten zu Fuß an der Talstation. Ganz schön viel Höhenmeter, zunächst über einen Forstweg und am Schlussstück viel schönes Wurzel- und Felsengekraxel.

Wer sich hier nach Betriebsstart der Hornbahn auf den Weg macht, sollte mit vielen Familien rechnen. Denn oben ist ein toller Klettergarten zu finden und auch ein Erlebnisweg für Familien.

Die Aussicht vom Gipfel Richtung Immenstadt, Oberjoch und auch den Hohen Ifen ist grandios und sehr überwältigend.

Unser Tipp für Euch: Wandert zurück bis zur Bergstation und gönnt Euch hier Kässpätzle oder Wurstsalat mit der besten Aussicht. Wir haben danach die Hornbahn ins Tal genommen und das sanfte Schaukeln der Bahn mit Ausblicken ins Tal sehr genossen.

Unsere Ferienwohnung im Haus Petra: Unser kleines Hideaway


Nach all den Wanderungen, Naturpfaden und Gipfelwegen ist es so wichtig an ein kuscheliges Quartier zurück zu kehren, in dem man sich wohlfühlt und ankommen kann. Und genau das hat uns während unserer kleinen Reise das Haus Petra absolut geboten.

Schon beim Ankommen hatten wir gleich ein warmes Gefühl von „Hier bleiben wir gern“. Warme Holztöne, dazu eine kleine Küchenzeile mit Esstisch und einer gemütlichen Sofaecke. Dazu ein sehr gemütliches Bett, in dem die müdegelaufenen Beine sich erholen können. Und das Beste: Der Balkon mit direktem Iselerblick. Wie toll.


Auch das Drumherum im Haus Petra sagt ganz ohne Worte, wie willkommen sich Gäste hier fühlen dürfen. Die mit bunten Blumen bepflanzten Balkone, der nette Willkommensbrief. Und auch die mit Herz dekorierte Selbstbedienungsecke mit Getränken und sehr umfangreichen Tipps und Flyern zu allerlei Ausflugs- und Wanderoptionen.

Ganz neu: Der Keller für Biker, Wanderer und Skifahrer, wo Ihr Eure Ausrüstung superpraktisch deponieren könnt. Was will man mehr? Vielleicht noch eine zentrale Lage, damit man am Abend schnell im Ort einkehren kann oder etwas im Dorfladen für den täglichen Bedarf besorgen. Auch das ist absolut gegeben und sehr praktisch, wenn die Füße am Ende des Tages nicht mehr Schritte tun möchten als nötig.
Der Kanzelkiosk – Unser Place to be

Wenn Ihr dennoch am Ende des Tages noch Freude an einem kleinen Abendspaziergang habt, können wir Euch immer die Einkehr am wunderschönen Kanzelkiosk empfehlen.


Wir lieben den Sundowner am Freitag einfach so sehr. Herzliche Gastgeber, der beste Blick des ganzen Tals, Cocktails und die besten Pinsas im Allgäu-Style. Wenn Ihr übrigens noch Souvenirs braucht: Auch die gibt es hier oben. Und wenn Ihr denkt, das geht nur bei strahlendem Sonnenschein und bestem Sommerwetter: Der Kanzelkiosk hat einen gemütlichen Innenbereich, den wir auch sehr empfehlen können.


Hier oben spürt man dieses ganz besondere Allgäu-Gefühl nochmal ganz intensiv und es ist einfach der beste Tagesabschluss: unkompliziert, charmant und auch sehr romantisch mit dem Blick gen Sonnenuntergang.

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Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit und das immer vertrauensvolle Miteinander sagen wir dem Haus Petra und dem Kanzelkiosk.

