Die Wilhelma Stuttgart ist einer der Orte, die wir schon immer gern besuchen. Zwischen exotischen Pflanzen, faszinierender Tierwelt und der märchenhaften maurischen Architektur fühlen wir uns einfach wohl und können Ewigkeiten das Zeitgefühl verlieren. Ein Besuch hier ist nie nur ein schlichter Zoobesuch, sondern es ist einfach ein Spaziergang durch Geschichte, Natur und Bildung, die richtig lebendig ist.
Tierwelt zwischen Palmen, Gewächshäusern und historischen Arkaden
Die Wege führen vorbei an Elefanten, Raubtieren, Vogelvolieren, Aquarien, Menschenaffen und auch australischem Wildlife. Und das vor allem im mittleren Teil eingebettet in einen Bereich, der an andalusische Gärten erinnern.


Vor allem drei Bereiche haben wir uns im Rahmen unseres Besuch besonders als Schwerpunkt ausgesucht. Die Wilhelmaschule, die historischen Anlagen und den Bereich der Insekten und Schlangen, der besonders unsere Große in den Bann gezogen hat.


Die Wilhelmaschule als Lernort in der Freizeit für die ganze Familie

Wir waren schon so oft in der Wilhelma und kennen Bereiche wie das tropische Aqaurium, das Zuhause der Erdmännchen und vieles mehr inzwischen wie unsere Westentasche. Aber wie kann es sein, dass wir wirklich noch niemals der Wilhelmaschule einen Besuch abgestattet haben? Verrückt.


Das muss anders werden, deshalb haben wir einen der Aktionstage der „Wilden Wochenenden“ im Sommer genutzt und uns den Schwerpunkt „Raubtiere“ ausgesucht. Die Teilnahme an diesen Aktionstagen ist übrigens kostenlos und im Eintritt der Wilhelma enthalten. Wir nutzten die Öffnungszeit der Wilhelmaschule zwischen 11 und 17 Uhr und lernten mit Hilfe der Mitarbeiter ganz genau die Raubtiere anhand der Fellfarbe zu unterscheiden. Die Kleine tobte sich am Maltisch und Raubtiermemory aus. Wir informierten uns intensiv über den Artenschutz und ließen uns vor allem vom schnellsten Landtier der Welt – dem Gepard – faszinieren. 90 bis 120 Stundenkilometer kann dieses Raubtier auf den Tacho bringen.
Über anstehende Aktionstage und besondere Veranstaltungen könnt Ihr Euch auf der Seite der Wilhelma hier informieren.
Die maurische Romantik der Wilhelma, die verzaubert
Egal, welchem Bereich im Rahmen eines Besuchs wir immer unser Augenmerk widmen, dem alten königlichen Park mit historischen Gebäuden im maurischen Stil statten wir eigentlich immer einen Besuch ab. Die Gestaltung gab König Wilhelm I. von Württemberg 1837 in Auftrag.


Das maurische Landhaus und die Damaszenerhalle sind sicherlich ganz besonders beeindruckend. Aber wir lieben auch die kleinen Details, Mosaike, Inschriften.

Der botanische Bestand sucht seinesgleichen und jetzt, wo die Kinder etwas älter werden, haben wir zu zweit auch die Muße, händchenhaltend durch den Wandelgang zu schlendern und Pflanzen zu betrachten und zu bestimmen.




Wenn Ihr mit offenen Augen die Wilhelma besucht, bemerkt Ihr diese wunderschöne Architektur bereits am Eingang, wenn Ihr das historische Kassenhäuschen betrachtet.
Extra-Tipp zum Abschluss: Das Frühstücksbüffet im Amazonica Restaurant


Wer den Tag in der Wilhelma besonders schön beginnen möchte, sollte sich früh auf die Socken machen. Denn das Amazonica Restaurant bietet am Wochenende zwischen 9 und 11 Uhr ein besonders schönes Frühstücksbüffett an.

Unter der Überschrift „Frühstück in Südamerika“ könnt Ihr schlemmen von Ofengemüse und Kartoffelsalat mit Minifrikadellen über leckere Aufstriche und frische Brötchen bis hin zu Smootiehs und leckerem Rührei.

Alle Heißgetränke sind dabei im Preis inbegriffen und Kinder bis 110 cm können kostenlos frühstücken.


So gestärkt waren wir tatsächlich am besten gerüstet für unsere Erkundungstour.


Fazit: Wilhelma Stuttgart am Aktionstag „Wildes Wochenende“

Wir lieben diese kleinen Auszeiten in unserer eigenen Region, wenn wir Touristen in der Heimat spielen. Stuttgart hat sehr viele schöne Ecken. Die Wilhelma gehört in jedem Fall dazu.

