8 Dinge, die man nicht mit in den Urlaub nehmen sollte

Im Normalfall tummeln sich im Netz hunderte von Listen, was ins Reisegepäck gehört. Supersinnvoll und praktisch. Was gehört denn auf keinen Fall ins Gepäck? Ich mache mich heute freiwillig zum Gespött der Leser und sage:

1. Hanteln: Unglaublich, aber wahr: Im Interrailurlaub 2001 habe ich verrückterweise ein paar silberne Hanteln zu meinem ohnehin schon schweren Rucksack hinzuzählen dürfen. Der Grund: Ich hatte gerade erst begonnen, mich sportlich zu betätigen. Aus Angst, diese Motivation zu verlieren, lagen nun besagte Hanteln zwischen Outdoorwaschbeutel, Zelt und Lonely Planet. Nach wenigen Tagen wanderten diese Hanteln im Übrigen in einen italienischen öffentlichen Mülleimer. Das Gesicht der Mitarbeiter der Müllabfuhr hätte ich zu gern gesehen.

2. Elektrische Zahnbürste: Ok, Mundhygiene ist wichtig. Aber: Auf Weltreise – regelmäßig in der Wildnis oder zumindest ohne Strom übernachtend? Meine Zahnbürste hat entweder nicht funktioniert oder im falschen Moment als undefinierbares Brummen aus dem Gepäck für fragende Blicke gesorgt.

3. Zelt: Superpraktisch, wenn man einen Fahrrad-Camping-Urlaub plant. Keine Frage. Nur: Wenn es regnet und man meint aus Zucker zu sein und fortan in Pensionen und Hotels nächtigt? Glaubt mir: Ich habe da nicht nur einmal dran gedacht, das Ding in den nächsten Mülleimer zu befördern…

4. Ergänzung vom Twitterfollower Andreas: Probleme bei der Arbeit!

5. Und Angela sagt über sich selbst ebenfalls auf Twitter: „Ich packe immer zuviel. Immer!“ und konkretisiert dann: „Reiseführer. Liest man vorher und bringt selten was.“ Hier sind die Leser auf Facebook sich uneinig. Einige können nicht ohne Reiseführer, andere nicht mit.

6. Ebenfalls auf Facebook ergänzt die „Weltwunderfrau“: „Was hingegen fehlen darf, ist „Kinderspezialausrüstung“: Babyreisebett, Hochstuhl, Dampfvaporisierer und sowas.“

7. Und Ulrike sagt auf Facebook ganz deutlich, dass sie ihren Laptop oder ähnliches Computergerät daheim lässt.

8. Kurz gegooglet habe ich auch noch, was man daheim lassen sollte. Ergebnis auf die Schnelle: Die Seite „Kinder“ nennt ergänzend eine Reisegepäckversicherung, da das Gepäck meist über die Hausratversicherung oder den Reiseveranstalter versichert sei. Zudem sei das Preis-Leistungs-Verhältnis eher ungünstig. Unter anderem, weil für Ersatz des Gepäcks strenge Auflagen gelten.

Jetzt seid Ihr dran: Habt Ihr auch schon so selten dämliche Dinge wie ich mitgenommen? Was lasst Ihr daheim? Oder packt Ihr gnadenlos alles ein, was Euch einfällt?

10 Kommentare zu “8 Dinge, die man nicht mit in den Urlaub nehmen sollte

  1. Da wir meist mit dem Auto verreisen, ist der Platz ein begrenzender Faktor. Was nicht sein muss und was wir schwerlich lernen mussten: Zuviel Verpflegung, insbesondere Getränke in Pfandflaschen! Was am ersten Tag noch ordentlich im Auto steht, fliegt am letzten Tag (bei Aufenthalt im Ausland mangels Möglichkeit, die Flaschen abzugeben) wild im Auto rum – Platzersparnis nach Verzehr tendiert gegen 0. Also: lieber am Urlaubsort günstig einkaufen statt günstig und platzraubend mitzunehmen. Da passen viel besser noch Klamotten, Strandutensilien, usw. rein

    1. Lieber Jens, darauf wäre ich ohne Dich jetzt gar nicht gekommen…Danke für das Teilen Deines „Pfandflaschentraumas“ 😉 Herzliche Grüße, Christina

      1. Ein ähnliches Pfandflaschentrauma hatte ich auch – aber eher anders herum! Bei unserem Familienurlaub in Frankreich (ich war 13) sammelte meine Mutter die Volvic Pfandflaschen mit der Aussage „Da kriegen wir in Deutschland richtig viel Geld für zurück!“ (In Frankreich gab es damals kein Pfand.) Nur schwer konnte die restliche Familie sie überzeugen, dass es die paar Euro nicht wert waren mindestens 30 leere Volvicflaschen (!) im Auto zurück nach Deutschland zu chauffieren. Da gab es schönere Souvenirs! Aber wir hatte eine tolle Zeit zusammen. 🙂

  2. Auch einen Fön und das Reisebügeleisen kann man getrost zu Hause lassen, zumindest wenn man in den USA unterwegs ist. Hier gibt es sogar in den günstigsten Motels fast immer alles Notwendige für den trockenen und faltenfreien Start in den Tag.

    1. Je nach Reiseziel und Urlaubsart kann man das ja auch mal weglassen…Wobei, ohne Fön kann ich nicht. Da seh ich aus wie ein Wischmop 😉

  3. Danke für die Erwähnung! Mir ist noch etwas eingefallen, das ich tatsächlich am Anfang meiner großen Asienreise im Rucksack hatte: Ein Döschen mit diversen Gewürzen. Irgendwie muss ich damals wohl befürchtet haben, dass ich mein Essen nachwürzen muss oder gar selber kochen. In Asien, wo es so viel gutes, preiswertes und gutgewürztes Essen gibt! Also: weg damit! Völlig unnötig! Doch ein Döschen mit Salz und vielleicht noch Pfeffer kann sehr nützlich sein und macht einen zum begehrten Reisepartner, wenn es darum geht, Tomaten, Gurken oder hartgekochte Eier auf einem Markt zu erwerben.
    LG
    Ulrike

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