Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby. Letztes Wochenende haben wir nach langer Zeit endlich einmal wieder den Erlebnispark Tripsdrill unsicher gemacht. Dabei ist dieser wunderschöne Freizeitpark nur einen Katzensprung von uns entfernt. Romantisch mitten in den Weinbergen gelegen und thematisch an einem dörflichen Leben im Schwaben 1880 orientiert, verströmt der Park eine heimelige und gleichzeitig aufregende Atmosphäre. Aber schaut selbst, was wir dort mit Kitakind und Baby erlebt haben.

Tripsdrill mit Kitakind

„Hier sind wir jetzt am Eingang. Und dann will ich an den Teetassen vorbei. Und zu dem Pilz mit dem Kettenkarussell auch noch. Und dann zur Brücke über den großen See. Und dann…“

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Dorfromantik in Anlehnung an Schwaben 1880

Gleich am Eingang fingen die Planungen an. Unsere Große wollte am liebsten alle Fahrgeschäfte auf einmal fahren. Aber immer hübsch der Reihe nach…Ein großes Dorf erwartete uns. Fachwerkhäuser, an denen Wäsche zum Trocknen flatterte. Dafür hatten wir als Eltern eher einen Blick übrig als unser Mädchen.

Tripsdrill mit Kitakind

Hinter dieser romantischen Fassade versteckt sich ein Cafe. Und die Preise sind wirklich moderat. Knapp 4 Euro für eine Butterbrezel mit Kaffee. Kann man nicht meckern, oder?

Man fühlt sich zu Beginn des Parks gleich in eine längst vergangene Zeit zurück versetzt. Urige Häuser, alte Laternen, Wäsche, die zum Trocknen über der Straße flattert. Ich mag das Urige und Ursprüngliche, auch wenn ich als Bloggerin sonst sehr digital unterwegs bin. Vielleicht sehnt sich ein Teil von mir auch in solch ein Leben zurück? Wer weiß? Unsere große Tochter entdeckte natürlich gleich einen Eingang zum Indoorspielplatz in solch einem schnuckeligen Häuschen. Und war kaum zu halten. Unser Tipp: Dort befindet ein kleines Fahrgeschäft zum Testen. Wer Angst bekommt, darf aussteigen.

Tripsdrill mit Kitakind

Eine Runde Rutschen, Klettern, Toben. Und lauter glückliche, ausgelassene Kinder…

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Fahrgeschäfte für kleinere Kinder: Maibaum, Bootsfahrt und Seifenkistenrennen

Nur einige Schritte hinter dem Indoorspielplatz findet sich dieser monströse Maibaum. Genau richtig für einen sanften Einstieg in die vielen Fahrgeschäfte. Ganz gemächlich starten die Korbsessel in die Höhe und jeder kann mit Hilfe eines Hebels selbst entscheiden, wie hoch es hinaus geht. Wobei die Große und ich es fast vergaßen, den Hebel auszuprobieren. So toll war der Ausblick auf die Umgebung und den unten stehenden Papa mit Kinderwagen.

Tripsdrill mit Kitakind

Der „Maibaum“. Hoch hinauf für einen super Ausblick. Geht famos mit Kitakind.

Falls Ihr auch noch eher kleine Kinder mit dabei habt, ein Tipp für Euch. Macht Euch am besten vorher schon schlau, welche Fahrgeschäfte ab welchem Alter erlaubt sind. Hier habt Ihr eine ganz tolle Übersicht über die Alters- und Größenbeschränkungen auf der Seite des Erlebnisparks Tripsdrill. Die legt nicht der Parkbetreiber selbst nach Gutdünken fest, sondern der TÜV hat hier die Oberhand. Ein beruhigendes Gefühl für uns als Eltern. Aber meist haben die Kleinen schon ganz gut selbst im Gefühl, welches Erlebnis altersgerecht ist. Das haben wir zumindest bei unserer Tochter festgestellt.

Tripsdrill mit Kitakind

Erst Boot fahren oder lieber das Kind ins Wasser werfen? Schwere Frage…;-)

Rund um die Spritztour für Seefahrer trödelten wir etwas herum und genossen das Zuschauen. Die Warteschlange war uns doch zu lang. Unser Mädchen hatte Spaß beim Seifenkisten-Rennen. Dann entdeckten wir die Mühlbachfahrt. Für Kinder, die noch zu jung für eine große Wasserbahn sind, absolut empfehlenswert. Das Gefälle ist weniger stark und ab 3 Jahren zusammen mit Mama oder Papa ein Riesenspaß! Die Gefährte sind großen Mehlsäcken nachempfunden. Wieder sehr witzig zum Konzept passend.

Tripsdrill mit Kitakind

Umherfahren im Suppentopf

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Attraktionen mit Augenzwinkern: Im Suppentopf und Wäschekorb durch die Landschaft

Sehen die rollenden Suppentassen nicht witzig aus? Neben dieser Blumenkohlsuppe fahren auch Kartoffelsuppe oder Rosenkohlsuppe durch ein Blumenmeer. Auf diese Idee muss man erst einmal kommen, oder? Ich selbst wurde aber dennoch etwas raschelig, denn ich wusste, welcher Spaß direkt um die Ecke wartete. Der Wäschekorbflug! Richtig sentimental wurde ich beim Anblick der sich im Kreis auf und ab drehenden Körbe. Denn ich erinnerte mich noch genau, wann ich das letzte Mal hier meinen Spaß hatte: Als Schwangere mit unserer Großen im Bauch. Das ist jetzt 5 Jahre her! Ich musste unsere Große erst etwas überreden, aber dann ließ sie sich auf das Abenteuer ein.

Tripsdrill mit Kitakind

Auch für kleine Kinder gut geeignet: Der Wäschekorbflug

In der ersten Runde im Wäschekorb hielt sie noch meine Hand als Sicherheit. Mein Herz wurde richtig warm beim Gedanken daran, dass sie mir vertraut. Das ist einfach so ein wunderbares Gefühl als Mutter. Bei der zweiten Fahrt lehnte sie sich entspannt zurück und wir genossen zusammen das Bauchkitzeln und die tollen Ausblicke. Definitiv ein guter Einstieg in Fahrgeschäfte mit Schwung.

Tripsdrill mit Kitakind

Mama, kann ich Deine Hand…?

Tripsdrill mit Kitakind

…und dann doch ganz entspannt und fröhlich…

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Im Holzfass durch den Weinberg und eine Nachwuchsbloggerin in Action

Besonders nett aufbereitet ist der Bereich „Der fröhliche Weinberg“. Hier fährt man gemütlich im Weinfass durch Reben. Etwas für die ganze Familie von Baby bis Oma. Unter einem lauschigen Laubengang gingen wir dort entlang und betrachteten nebenher die ausgestellten Figuren. Hier lernt man etwas über das Leben der Weinbauern in früheren Zeiten. Ich überließ unserer Großen gern meine Kamera. Denn ich freue mich wirklich sehr, dass sie mit ihren gerade 5 Jahren soviel Interesse an der Fotografie entwickelt.

Tripsdrill mit Kitakind

„Der fröhliche Weinberg“: Wo man im Fass umhergondelt!

Tripsdrill mit Kitakind

Während wir unseren Spaß haben, müssen andere schuften…

Tripsdrill mit Kitakind

Die Nachwuchsbloggerin übt sich. Das sieht doch schon ganz gut aus. Nur die Füße fehlen noch 😉

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Bauchkribbeln in Kaffeetasse und Tausendfüßler

Immer abwechselnd probierten Sven und ich neue Fahrgeschäfte mit unserer Großen aus. Die Kaffeetassenfahrt (erlaubt auch für unter 3-Jährige)…

Tripsdrill mit Kitakind

In meiner Badewanne…äh…Kaffeetasse bin ich Kapitän…

…den rasenden Tausenfüßler. Den hätte ich auch gern getestet, aber da war Sven wohl schneller 😉

Tripsdrill mit Kitakind

Erst schüchtern und respektvoll gucken und dann nicht genug bekommen. Der rasende Tausendfüßler

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Wer etwas Aufregendes erlebt, braucht auch mal eine Verschnaufpause: Spielen, Picknick und Kuscheln

Nach soviel Aufregung legten wir auf der großen Wiese am Ende des Geländes eine Picknick-Kuschel-Spielpause ein. Denn wie weiß unsere Rothaarige schon ganz lange? Genau: „Kuscheln geht immer!“ Und dieses Wissen gibt sie seit der Geburt unserer Kleinen auch sehr gern weiter 🙂 Unser kleines Mädchen war mit ihren gerade einmal sieben Wochen die Ruhe in Person. So schön, zu sehen, dass alles auch als 4-köpfige Familie klappt.

Tripsdrill mit Kitakind

Familienkuscheln! Oder auch „Kuscheln geht immer!“

Während ich eher die Planerin und Fotografin der Familie bin, ist Sven der Packprofi. Er hatte sogar an etwas zum Spielen für die Wiese gedacht. Catchball ist ein neues Lieblingsspiel bei uns. Man wirft sich gegenseitig eine Art Tennisball zu und der andere versucht diesen mit einer „Klettscheibe“ zu fangen. Sieht schwieriger aus als es ist und macht richtig Laune. Unser Catchballset haben wir von Spiegelburg. Genau die richtige Größe für Einsteigerkinder. Die Fangscheiben sind nicht so groß und daher auch leichter in den kleinen Händen zu halten.

Tripsdrill mit Kitakind

Aktive Pause: Catchball! Die Entdeckung für unsere Große.

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Die G’sengte Sau: „Jetzt ist mir schlecht…“

Im Hintergrund hier seht Ihr übrigens die Fahrgeschäfte „G’sengte Sau“ (ab 4 Jahren) und die „Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen“ (ab 6 Jahren). Unser Mädchen nahm allen Mut zusammen und stieg mit Sven in die „G’sengte Sau“. Nicht nur der Waagerecht-Looping sorgte allerdings dafür, dass ihr im Magen etwas schwummerig wurde.

Tripsdrill mit Kitakind

Na, das sieht doch gleich professioneller aus. Wirf, Papa!

Gerade die großen Attraktionen sind nicht ab Start der Öffnungszeiten geöffnet. So ist es sehr hilfreich, dass über das Gelände verteilt Tafeln einen Überblick darüber verschaffen, ab wann es sich lohnt, dort aufzuschlagen. Und praktischerweise ist auch gleich nochmal vermerkt, ab welchem Alter und ab welcher Größe man dort einsteigen darf.

Tripsdrill mit Kitakind

Was hat wann geöffnet und wer darf mitfahren? Ein guter Überblick.

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Die große Mammut Holzachterbahn: Action für Sven

Die große Holzachterbahn „Mammut“ übte vor allem auf Sven eine große Anziehungskraft aus. Direkt daneben befindet sich ein wirklich süßer Spielplatz. Also entspannten wir 3 Mädels uns dort. Buddelten (Die Große). Entspannten (Die Kleine). Quatschten mit anderen Müttern (Ich). Wir waren nicht die einzigen, die dort auf die mit Adrenalin vollgepumpten Männer warteten 😉

Tripsdrill mit Kitakind

Mammut! Die große Holzachterbahn. Definitiv eher was für große Kinder. Und den einzigen Mann in der Familie.

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

„Neeeein, da wird man gaaar nicht nass…“

Nachdem Sven glücklich grinsend wiederkam, schnappte ich mir wieder das große Mädchen und nahm sie mit zum Waschzuber-Rafting. Ich musste mehrfach bestätigen, dass man während der Fahrt auch sicher fast bis gar nicht nass wird. Und wer stieg am Ende mit einem klatschnassen Hosenbein aus? Zum Glück trug die strahlende Sonne ihren Teil dazu bei, dass ich bald wieder ganz trocken war.

Tripsdrill mit Kitakind

Waschzuber-Rafting! Man wird nasser, als vermutet 😉

Tripsdrill mit Kitakind

Spannend. Am Ende landet man per Förderband wieder am Anfang der Rafting-Runde.

Der Eingang zum Erlebnispark Tripsdrill ist zugleich auch der Ausgang, also drehten wir eine große Runde zurück. Es lohnt sich, dort eine Weile unter der fantastischen Achterbahn „Karacho“ zu verweilen. Die Waggons mit den kreischenden Mitfahrern drehen dort direkt über dem Fußweg ihre Runden. Allein das Zuschauen ist ein echtes Erlebnis.

Tripsdrill mit Kitakind

Phänomenal! Der Fußweg führt direkt unter der Achterbahn „Karacho“ entlang.

Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

Unser Fazit

Der Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby war eine grandiose Idee. Auch schon die ganz kleinen Kinder können Freude an liebevoll gestalteten und langsameren Fahrgeschäften haben. Für jede Altersstufe findet sich ein passendes Erlebnis. Sowohl für Menschen auf der Suche nach Adrenalin. Und auch die eher ruhigeren Familienmitglieder auf der Suche nach Entspannung kommen auf ihre Kosten. Ich zumindest kann mich nicht erinnern, jemals einen Freizeitpark entspannter verlassen zu haben, als ich ihn betreten habe.

5 Kommentare zu “Erlebnispark Tripsdrill mit Kitakind und Baby

  1. Hallo Christina, du musst den Kommentar nicht freischalten. Ich musste echt schmunzeln wie viel Text du verfasst hast 😀 Ich glaube mir wäre nicht mal halb so viel eingefallen. Find ich toll und ich lese deine Texte echt gerne. Ach und eure Kleine hat ja wunderschöne Haare! Ein sehr schöner Ton 🙂 Liebe Grüße Julia

    1. Ach quatsch, warum sollte ich rezensieren? 😉 Ich kann mich in den Texten nicht gut kurz fassen. Vielleicht sollte ich das mal üben 😀
      Ich hätte die Haare gern selbst, hat aber ne Generation von meiner Mutter übersprungen, bzw. der Papa hat da genetisch auch mitgeredet 😉
      Herzliche Grüße,

      Christina

  2. Ein schöner Bericht. Wir waren kürzlich mit unserer vierjährigen Tochter da und hatten viel Spaß.
    Bei uns war der Tausendfüßler der Hit 🙂

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