Nürnberg als Familie – 10 Tipps für die perfekte Familienzeit

*Werbung/Pressereise* Nürnberg als Familie. Nachdem wir bereits 2014 als Familie zum Bardentreffen die fränkische Großstadt erkundeten, wussten wir: Wir kommen wieder. So eine wunderschöne Altstadt. Die entspannte Stimmung entlang der Pegnitz. Kulinarische Leckereien. Abwechslungsreiches Sightseeing. Nach unglaublichen 6 Jahren war es endlich wieder soweit. Ich lege Euch hiermit unsere 10 besten Tipps für die perfekte Familienzeit in Nürnberg ans Herz. Und unsere länger werdende Bucketlist für Nürnberg am Ende des Artikels ebenso.

1. Das wunderschöne Adina Apartmenthotel Nürnberg als entspannte Homebase nutzen

Das Adina Apartmenthotel haben wir bereits vor vielen Jahren in Frankfurt kennen lernen können und als absolut familiengeeignet schätzen gelernt. Überaus freundliche Mitarbeiter. Großzügige, gradlinig und stylish eingerichtete Apartments. Qualitativ hochwertiges leckeres Frühstück. Und immer der besondere Blick auf unsere Kinder, die zugegebenermaßen manchmal ganz schön wild werden können. Nach langen Erkundungstagen mit plattgelaufenen Füßen in der Stadt ist es auch in Nürnberg wieder wie ein nach Hause kommen gewesen am Abend. Urlaubszuhause.

Zum Glück mussten wir nie lange laufen: Innerhalb des Stadtzentrums gelegen hat das Hotel die perfekte Lage. Und eines der besten Restaurants der Stadt liegt auch noch in direkter Nähe (siehe weiter unten).

Was ich persönlich ganz besonders mag: Die natürlichen Farbnuancen, die sich durch das Hotelkonzept ziehen. Ruhig, entspannt und edel.

Etwas neidisch habe ich zugegebenermaßen auf die wunderschöne Bar geblickt. Also ab auf die Bucketlist: Wiederkommen und mit Sven hier abends Cocktails genießen.

Besonders positiv ist uns zu Coronazeiten das Hygienekonzept aufgefallen: Direkt im Eingangsbereich unauffällig aber sinnvoll festgelegte Laufwege und Abstandsmarkierungen. Gleich der Hinweis auf die Desinfektion im Zimmer sowie die Frage, ob wir eine Zwischendesinfektion wünschen.

Alle Besucher und Mitarbeiter trugen die Masken immer richtig und durchgängig. Die Fahrstühle wurden nur einzeln benutzt.

Beim Frühstück hat das Hotel den perfekten Mittelweg gefunden zwischen großer Auswahl und dennoch personenbezogenem Service am Tisch. Jeder Gast wählt im Vorfeld eines von verschiedenen Frühstücksangeboten von “Fitness” über “Continental” bis hin zu “regional” (Nürnberger Rostbratwürstchen ;-)) und “Kids” aus. Es kann jeweils immer dazu gebucht oder spontan verändert werden. Super. Der Wehmutstropfen: Obstsalat und Joghurt müssen dafür in verschlossenen Plastiktöpfchen serviert werden.

Also: Unsere uneingeschränkte Empfehlung für das Adina Apartmenthotel Nürnberg.

2. Mit der niedlichen Bimmelbahn durch die Stadt tuckern

Direkt am Hauptmarkt beginnt die 40-minütige Stadtrundfahrt durch die Altstadt Nürnbergs. Maxbrücke, Lorenzkirche, Heilig-Geist-Spital, Kaiserburg. Für die Eltern gibts spannende Hintergrundinfos über Kopfhörer in verschiedenen Sprachen. Die Kinder lieben das Bähnchen. Unsere Kleine wurde vom Tuckern richtig müde und machte ein Nickerchen. Wir hatten als Haushalt ein Abteil für uns allein und so war das problemlos möglich. Tipp: Mit dem Ticket bekommt ihr eine Tasse Kaffee kostenlos im Gasthaus Röslein in direkter Nähe zum Hauptmarkt, wo die Citytour auch wieder endet.

3. Mit Bio-Eis in der Hand über Stege und Bücken schlendern

Bei der kleinen Eismanufaktur habe ich das beste Eis überhaupt gefunden. Mein persönlicher Tipp: Limette und Salty Peanut in Kombination. Mega lecker! Und dazu auch noch Bio. Besser geht es nicht!

Ein kleiner Abendspaziergang dazu durch Nürnbergs Altstadt, einfach wunderschön. Auf der Seite von Nürnberg Tourismus findet Ihr schöne kleine Spazierwege zum selbst entdecken. Dann könnt Ihr allein laufen, auch mal abbiegen vom Weg und könnt das Städchen im eigenen Tempo entdecken. Finde ich eine super Ergänzung zu den zugegebenermaßen sehr abwechslungsreichen Stadtführungen der Stadt.

Den Kettensteg lieben wir besonders. Direkt über der Pegnitz, neben einem kleinen versteckten Biergarten und dem Haller Tor unterm Schlayerturm. Es ist die älteste erhaltene Kettenbrücke auf dem europäischen Festland. Und die Ausblicke erst. Urlaubsstimmung!

Der Henkersteg, der den auf einer Pegnitzinsel gelegenen Trödelmarkt mit dem lieblichen Unschlittplatz verbindet, ist nicht weniger reizvoll. Ich mag solche alten überdachten Holzbrücken sehr.

Keine Frage, der Hauptmarkt, das historische Rathaus, die Sebalduskirche. Alles wunderschön. Aber richtig verliebt haben wir uns in diese Ecke der Stadt.

4. Das Abenteuer unter der Stadt in historischen Felsengängen suchen

Unter der Stadt verbirgt sich ein Geflecht aus verwirrenden Wegen und historischen Räumen. Die historischen Felsengänge hat Sven mit unserer großen Tochter gemeinsam erkundet. Wir waren uns nicht so ganz sicher, ob ein gerade erst 3-jähriges Mädchen sich in diesen Tiefen so wohl fühlt. Aber für unsere Große war es ein riesiges Abenteuer und auch Sven, der Geschichte liebt, kam ganz beseelt wieder an die Oberfläche zurück. Man kann dort unten sogar Exitgames buchen, wie verrückt.

Über 20.000 qm Felsenkeller sind dort in der Tiefe zu finden. Bierkeller der über 40 früheren Brauereien. Der historische Kunstbunker, in dem im 2. Weltkrieg Kunstschätze gelagert wurden. Und natürlich unterirdische Verteidigungsgänge inklusive Gefängnissen.

Ihr seht, es ist wohl besser, sich hier nicht zu weit von seinem Stadtführer zu entfernen, wenn man wieder das Tageslicht erblicken möchte…

5. Durch kulinarische Spezialitäten in den fränkischen Biergärten schlemmen

Franken ist nicht Bayern, das lernt man sogleich, wenn man nach Nürnberg reist. Die Nürnberger sind ungeheuer stolz auf ihre Tradition. Und nicht minder stolz auf ihre kulinarischen Köstlichkeiten. Ehrlicherweise ist es für uns, die wir daheim vegetarisch bis vegan leben, etwas anspruchsvoll, aber probieren tun wir so gut wie alles.

Und die Nürnberger Rostbratwürstchen sind nicht umsonst so berühmt. Besonders in Kombination mit Meerettich können wir sie empfehlen. Unsere Kinder ziehen den Kartoffelsalat allerdings vor.

Aus heimischen Gewässern stammt der Zander in Zitronenbutter. Beim ersten Bestellen im “Steichele” wussten wir gar nicht, dass es sich um eine Spezialität der Region handelt. Ein Glücksgriff und sehr zart.

Kaiserschmarrn. Welches Kind liebt es nicht? Unsere große Tochter war regelrecht verrückt danach. Und schaffte gemeinsam mit mir nicht einmal eine ganze Portion zum Nachtisch. Die Franken haben irgendwie einen größeren Magen ;-)

Und sonst so? Käsespätzle. Saure Zipfel. Lebkuchen. Schäufele. Knödel. Die Liste der typischen Gerichte ist lang. Und eignet sich vor allem für die Wintermonate.

6. Einen Abstecher in den weit verzweigten Tiergarten unternehmen

Der Tiergarten Nürnberg ist ein Muss für Familien. Und das sage ich mit dem berühmten zoologisch-botanischen Garten “Wilhelma” in Stuttgart um die Ecke. Besonders angenehm bei Hitze: Der alte Baumbestand, der für Schatten über fast das gesamte Gelände hinweg sorgt. Wie hier Landschaft und Tiergehege natürlich miteinander verwoben sind, ist eine Besonderheit, wenn ich mir so manch anderen Zoo ins Gedächtnis rufe. Häufig fühlten wir uns eher wie auf einem Waldausflug denn im Tiergarten.

7. Action und Kinderspaß im Playmobil Funpark erleben

Klettern, Rutschen, Erkunden, mit Wasser spielen, Floss fahren. Unsere Kinder waren, vor allem angesichts der brennenden Hitze am Tag unsere Besuchs, im Glück. Der Playmobil Funpark ist eine Institution in der Nähe von Nürnberg und gehört für die meisten reisenden Familien zum Standardprogramm.

Auf 90.000 qm regen Spielstationen zum Bewegen, Toben, Ausprobieren an. Bewusst sollen Kindern nicht “bespasst” werden, sondern selbst aktiv werden.

Besonderes Highlight: Der Piratensee, auf dem unsere Große sich mit Papa auf hoher See wähnte, während ich mit der Kleinen die Piratenschiffe erkletterte.

Heiß, heiß, heiß! Deshalb verbrachten wir die restliche Zeit fast ausschließlich am großen Wasserspielplatz.

Tipp: Zwar begrenzt das Hygienekonzept des Parks derzeit die Besucheranzahl auf 4500 Personen. Allerdings kann es hier dennoch recht eng werden. Uns fiel es nicht immer leicht, Abstand zu halten. Deshalb am besten einen Tag unter der Woche oder außerhalb der Schulferien wählen.

8. Quicktipp: Die Nürnberg-Card zur Kostenersparnis kaufen

Mit der Nürnberg Card für 28,30€ habt Ihr freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und freien Eintritt in die Museen und Ausstellungen. Perfekt zur Kostenkontrolle bei einer unglaublich großen Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Von Kaiserburg über den Tiergarten bis hin zum Planetarium, dem unterirdischen Nürnberg und Turm der Sinne. Den Preis der Karte habt Ihr schnell wieder drin. Der für Familien ohnehin unschlagbar günstig ist: Kinder bis 5 Jahren sind kostenlos, wenn die Eltern eine Karte erworben haben. Kinder zwischen 6 und 11 Jahren kosten gerade einmal 5,85€.

9. Auf dem Wöhrder See eine Runde mit dem Boot drehen

Leider ohne Bild. Eigentlich wollten Sven und die Kinder einen chilligen Vormittag am Wöhrder See – angelegt als Stausee, um Nürnberg vor Überschwemmungen durch die Pegnitz zu schützen – verbringen. Aber der Tiergarten ist so wunderschön, dass sie ihm einfach einen zweiten Besuch abstatteten. Go with the flow. Mehrfach fuhren wir an diesem schönen Naherholungsgebiet vorbei und steckten es am Ende dann einfach in unsere Bucketlist für den nächsten Besuch.

10. Wiederkommen (unsere offen gebliebene Bucketlist)

Womit wir auch gleich im Thema sind. Nürnberg ist vielfältig und ein Reiseziel für alle Jahreszeiten und Generationen. Und so haben wir zwar viel erlebt. Gleichzeitig ist unsere Bucketlist aber gewachsen.

Albrecht-Dürer-Haus – Der Künstler ist bisher bei unseren Besuchen untergegangen

Christkindlesmarkt – Ein Adventsbesuch als Paar, Lebkuchen und Glühwein in der Hand…

Nationalsozialismus – Noch tiefer in die Geschichte rund um das Reichsparteitagsgelände eintauchen. Sehr spannend. Auch das Thema “Nürnberger Prozesse”

Paddeln auf der Pegnitz – Immer drumrum und daneben. Das nächste Mal gern näher ans Wasser ran

Thermenwellness, fränkisches Umland, Germanisches Nationalmuseum, Straße der Menschenrechte, Gintasting, fränkischer Kochkurs…die Liste endet wohl nie.

Und das ist gut so. Wir kommen wieder!

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