Fernreisen mit Kindern planen: Das machen wir anders als früher!

*Werbung* Gerade frisch gebackene Absolventin meines ersten Studiums stürzte ich mich in das Reiseabenteuer meines Lebens. Mit meiner Schwester und zwei Freundinnen erkundete ich fünf Monate lang Australien und Neuseeland. Ich wusste nicht viel über die Länder, die wir da bereisten und nahm ergriff spontan Gelegenheiten, die sich boten. Ein Segeltörn am Great Barrier Reef. Ein Fallschirmsprung über dem Lake Taupo in Neuseeland. Alles geschah mit nicht viel Vorbereitung.

Fernreisen mit Kindern planen

Langfristige Planung

Wenige Tage vor dem Ende unserer Australien-Neuseeland-Reise packte mich damals erneut das Fernweh. Völlig ohne Vorbereitung. Ohne entsprechende Impfungen. Und ohne Reisekumpanen. So entschied ich, Malaysia und Thailand auf dem Rückweg gen Europa noch einen einmonatigen Besuch abzustatten.

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Wir haben Verantwortung für die Kleinen!

Das wäre für mich mit Kindern persönlich nicht mehr denkbar. Ich muss im Vorfeld wissen, welche kinder geeigneten Aktivitäten möglich sind. Möchte mit guter und angemessener Reiseausstattung vor Ort die Gegend erkunden. Und das alles langfristig. Bei Reisen in die Ferne ist das umso wichtiger. Und wenn es wie in unserem Fall mit Vietnam nicht möglich ist – wir buchten den Flug ja gerade einmal 1,5 Monate vorher – dann beschäftigen wir uns täglich mit dem Reiseziel.

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Sichere Unterkünfte

Ich kann mich gut an so einige zwielichtige Hostels und Hütten erinnern, die ich vor allem in Thailand, Malaysia und Singapur kennen lernte. Aber auch in Deutschland habe ich als Twen Übernachtungen erlebt, bei denen ich im Nachhinein nicht weiß, ob das so sicher war. In Deutschland und dem nahen europäischen Ausland können wir das selbst vom Bauchgefühl her schnell gut einschätzen. In der Ferne hilft das Bauchgefühl oftmals nicht so weiter.

Mit Kindern geht Sicherheit über alles. Deshalb buchen wir nur noch Hotels, bei denen wir sicher sein können. Im Bezug auf Hygiene. Auf mitreisende Gestalten. Auf die Gegend, in der sich die Hotels befinden. Sichere, saubere und komfortable Hotels in Asien. Eine gute Möglichkeit sind beispielsweise die Hotels von ClubMed. Darauf legen wir auch in Vietnam großen Wert.

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Sichere Aktivitäten

Ebenso wie wir sicher, sauber und komfortabel übernachten möchten, so risikolos möchten wir auch unsere gemeinsamen Urlaubserlebnisse gestalten. Eine mehrtägige Wanderung, wie ich sie – noch ohne Kinder – im Golden Triangle im Gebiet der thailändischen Opiumbauern erlebte, gehört sicherlich nicht in diese Kategorie.

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Abwechslungsreiche Aktivitäten und dennoch sicher. Gutes Abwägen ist wichtig.

Aber mit kritischem Blick auf gute Reiseführer und einschlägige Reiseforen lassen sich sichere Aktivitäten als Familie gut im Vorhinein einschätzen. Eine von einem professionellen Wanderguide begleitete kurze Trekkingtour. Ein gemeinsamer Kochkurs. Oder das Erkunden traumhafter Strände. Das können wir guten Gewissens angehen. Und gern gehen wir dann auf die klassischen Wünsche unserer Großen ein: Spaßbad, Spielplatz & Co. Meine Erfahrung ist, dass Sicherheitskriterien im ferneren Ausland oft lascher gehandhabt werden als hierzulande.

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Riesenrutschen? Als Familie klassisches Programm im Urlaub. Macht Kinder glücklich!

In Vietnam werden wir aus diesem Grund beispielsweise viele Abschnitte mit dem Zug statt mit dem Bus zurück legen.

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Genaue Kenntnis des Urlaubsortes
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Hier ist mal die Landesgrenze…als nächstes markieren wir die Route.

Ups, wo bin ich denn hier gelandet? Je nach Urlaubsland kann man sich vor allem in Großstädten schnell in kritischen Bezirken wiederfinden.

Mit Kindern bleiben wir oftmals lieber auf der klassischen Touristenroute. Studieren intensiv Landkarten. Der Trick, um hier nicht mit der Masse zu schwimmen: Länger an den einzelnen Orten verweilen und andere Gegenden dann dafür auslassen. So lernt man trotz bekannten Zielen Besonderheiten kennen.

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Medizinische Vorbereitung

Ganz ehrlich: Ich dachte weder an eine Reiseapotheke noch an passende Impfungen im Rahmen unserer großen Reise. Wird schon gut gehen. Ist es auch immer. Aber ich verlasse mich hier nicht auf unser Glück. Unsere Packliste ist knapp. Aber sie beinhaltet definitiv wichtige medizinische Notfallhelfer. Und der Besuch bei der Kinderärztin zur Impfberatung vor unserer Vietnam-Reise war auch Pflicht.

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Ein wenig “off the beaten track” darf es als Familie trotzdem sein.

Man mag jetzt anmerken: Wie ängstlich bitte? Es mag sein, dass wir uns auf diese Art und Weise um manche aufregende Urlaubserlebnisse bringen. Aber auch um so einige nicht gewollte zu aufregende. Denn unserer Verantwortung als Eltern sind wir uns sehr bewusst.

Ich danke “ClubMed” für die Unterstützung dieses Beitrags.

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