Fernreise mit Kindern Ja oder Nein? – Eine Entscheidungshilfe

Fernreise mit Kindern Ja oder nein? Eine Entscheidungshilfe.

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Fernreise mit Kindern Ja oder Nein?

Nein. Denn: Was hat das Kind davon?

Solch eine Reise sollte zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Dann, wenn das Kind sich erinnern kann. Wenn es selbst auch etwas davon hat. Wie schade, wenn das Kind weiß, es war an einem spannenden Ort. Kann sich aber nicht erinnern.

Nein. Denn: Klimaschutz geht uns alle an

Gut. Das hat nicht nur was mit Kindern zu tun. Allerdings geht es dieser Fraktion darum, dass grundsätzlich keine weite Reise unternommen werden sollte. Diese wird ja aller Voraussicht mit dem Flugzeug passieren.

Nein. Denn: Fernreisen sind Eltern-Egoismus

Die Eltern wollen unbedingt weit reisen. Das Kind muss mit. Anstrengende Anreise. Anstrengendes Klima. Egal. Hauptsache, die Eltern erleben etwas.

Nein. Denn: Zuviel Unbekanntes

In der Ferne erlebt das Kind nur Unsicherheit. Die Sicherheit der heimischen Gefilde fehlt. Das Kind ist überfordert mit den fremden Eindrücken.

Nein. Denn: Viel Aushalten und Überbrücken

Ewig lange im Flugzeug stillsitzen. Aufgrund der fremden Umgebung vielleicht ein geringer Freiheitsradius. Viel Wartezeiten. Ruhig stellen. Das macht das Kind unglücklich.

Fernreise mit Kindern: Ja!

Nun die Argumente für eine Fernreise mit Kindern.

Ja. Denn: Glückliche Eltern – glückliches Kind

Eltern dürfen sich nicht vergessen. Sie sollen ihr Leben so weiterleben, wie sie es auch vorher gestaltet haben. Soweit es eben mit Kindern vereinbar ist.

Ja. Denn: Kinder früh ans Reisen und fremde Kulturen heranführen fördert Offenheit

Am besten man startet so früh wie möglich mit fremden Kulturen. Das fördert Weltoffenheit und Abbau von Vorurteilen.

Ja. Denn: Reisen macht Spaß, auch Kindern

Einen Flug übersteht man schnell. Das Erlebnis, was die Kinder hinterher haben, macht diese kleine Anstrengung im Nu wett. Egal, ob Strand, interessante andere Kinder. Spannendes Essen. Natur. Ein großes Abenteuer, auch für Kinder.

Ja. Denn: Reise als Familienkultur

Ist Reisen ein essentieller Bestandteil des Familienlebens, warum sollte man das auf später verschieben? Es gehört dazu wie ein typischer Familienalltag in dieser Familie. Wie Musik im Alltag. Oder Sport in einer bewegungsfreudigen Familie. Also lebt man diese Familienkultur auch. Von Anfang an.

Fernreise mit Kindern – Die Facebookumfrage

Die Frage “Fernreise mit Kindern ja oder nein?” hat mich dazu animiert, eine kleine Facebookumfrage zum Thema “Fernreise mit Kindern: Ja oder Nein?” zu starten. Und siehe da: Die Facebookgemeinde ist sich alles andere als einig. Das hätte ich mir eigentlich denken können. Das ist ungefähr so wie beim Thema “Stillen: Ja oder Nein?” oder “Kita mit einem Jahr: Ja oder Nein?” In den Kommentaren zur Umfrage wurde die Beantwortung der Frage unter anderem davon abhängig gemacht, ob ein Kind ein “Im-Flugzeug-Schläfer” ist. Oder auch in welches Land die Reise gehen soll: “Hängt vom Fernreiseziel ab – ich würde mit meinem Kleinkind sicherlich in die USA reisen, aber nicht in ein tropisches Land wegen eventueller Krankheiten, gegen die man ein Kleinchen noch nicht impfen bzw. Medis geben kann. Malaria mit 2 Jahren? Uncool…”

Interessant auch: Eine Leserin macht ihre Entscheidung für eine Fernreise davon abhängig, zu welchem Zeitpunkt das Kind das Reiseziel erst wirklich bewusst erleben kann. Und wiederum eine andere vertritt die Überzeugung, dass auch der längste Flug vorbei geht und dann das Reiseziel die Mühe belohnt. Dies sind die Argumente, die teilweise auch in mir kämpfen. Eigentlich die klassischen Argumente, oder? Einen Flug hat unser Reisemäuschen bisher bravourös gemeistert. Wie wird es auf dem nächsten sein? Meine Vermutung: Mutter mit Flugangsthormonen vollgepumpt. Vater am Blödeln. Kind entspannt. Ich werde berichten. Bis dahin: Leben und leben lassen. Ich glaube, wir alle wollen das Beste für unsere Kleinen.

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